3 Geheimnisse für lange und präzise Drives

Wir sind in über 14+ Jahren Turniergolf ein bisschen rumgekommen und hatten die Chance wirklich außergewöhnliche Golfplätze zu spielen. Viele der Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, teilen wir auf BelowPar. Eine dieser Erfahrungen sind meine 6 Turnierrunden auf dem Champions Course in PGA National — dem Austragungsort der Honda Classic, welcher mehrmals zum schwersten Platz der PGA Tour gewählt wurde. 

Mir wurde relativ schnell bewusst, warum das so ist („mir“, beziehungsweise „ich" bin in diesem Fall Freddy) — dickes Bermudagras, Wasser und enge Fairways machen den Platz gerade bei Wind extrem anspruchsvoll. Zudem ist der Champions Course mit über 6.400 Metern nicht unbedingt kurz und damit nicht nur mental, sondern auch taktisch eine echte Herausforderung.

PGA Tour

Das Spannende an Plätzen, die man im Fernsehen sieht, ist allerdings nicht nur diese Herausforderung, sondern auch, dass man sich und die eigene Platztaktik an der Weltspitze orientieren kann. Die Honda Classic ist neben dem Ryder Cup eines der beiden Turniere, das ich extrem intensiv verfolge. Was mir dabei immer wieder auffällt ist, wie aggressiv viele Profis den Platz spielen. 

Wo ich das Holz 3 oder ein Eisen auspackte, ziehen viele Profis den Driver aus der Tasche. Das macht Sinn, denn Golf ist ein Zielspiel. Allerdings ist unser Ziel zunächst einmal ein ganzes Stückchen von uns entfernt. Wer nach dem Abschlag nah am Loch liegt, hat einen klaren statistischen Vorteil: 

Ein Eisen 9 ist einfach präziser, als ein Eisen 7 und ein Eisen 7 ist wiederum präziser als ein Eisen 4. Je länger der Drive, desto größer die Chance auf ein gutes Ergebnis am jeweiligen Loch. 

Voraussetzung dafür sind jedoch 2 Dinge: 

  1. Unser Ball muss das Fairway finden. Regelmäßig. Strafschläge killen Score und Motivation.
  2. Wir müssen uns mit dem Driver wohl fühlen. Wer mit zitternden Knien am Abschlag steht, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Drive nicht auf der Bahn landet und riskiert damit Strafschläge. 
PGA Tour Profis sind mit dem Driver nicht nur lang und trotzdem extrem präzise, sondern auch extrem selbstbewusst. Unabhängig davon, ob wir den Fuß aus taktischer Sicht so aufs Gas legen oder den Ball einfach nur sicher in Spiel bringen wollen — es lohnt sich, den Blick weiterhin auf die Tour zu richten und sich 3 Dinge von den Profis abzugucken. 

Beachten Sie diese 3 Dinge, schlagen auch Sie bei Ihrer nächsten Runde längere und präzisere Drives — und haben in der Konsequenz mehr Spaß dabei. Ein zusätzlicher Bonus: 

Nichts, das wir Ihnen in diesem Zusammenhang vorstellen, ist ein großer, taktischer Eingriff, denn…

Ähnlich, wie beim Bunkerschlag, können wir auch mit dem Driver schon in der Ansprechposition viel tun, um Erfolg zu haben. 

Der Schlägerkopf bewegt sich während des Schwungs auf einer Kreisbahn. Jeder Kreis hat einen tiefsten Punkt. Mit den Eisen wollen wir, dass sich der tiefste Punkt dieses Kreises hinter dem Ball befindet, denn wir möchten zuerst den Ball und dann den Boden treffen. 

Das sorgt für Spin und für einen grundsätzlich niedrigen Abflugwinkel des Balles. Beides ist mit den Eisen und vor allem mit den Wedges von Vorteil, denn damit spielen wir meist immer ein Grün an. 

Mit dem Driver möchten wir fast das genaue Gegenteil. Mit dem Driver spielen wir kein Grün an, weshalb unser Ball gerne ein paar Meter rollen darf. Zu viel Spin wäre dabei unvorteilhaft und ein niedriger Abflugwinkel raubt uns Länge. Für unsere Kreisbewegung bedeutet das: 

Der tiefste Punkt sollte nicht, wie bei den Eisen, hinter, sondern vor dem Ball liegen. Auf diese Weise treffen wir den Ball in der Aufwärtsbewegung, wir lassen den Ball hoch und mit wenig Spin starten. 

Um das zuverlässig umzusetzen, benötigen wir keine technische Umstellung oder einen langfristigen technischen Eingriff. Um den Ball hoch und mit wenig Spin starten lassen zu können, müssen wir in der Ansprechposition sicher gehen, dass wir… 

  • den Ball hoch genug aufteen. Ein Drittel bis die Hälfte des Balles sollte überhalb des Schlägerkopfes zu sehen sein. 
  • den Ball vom linken Fuß (als Rechtshänder), beziehungsweise vom rechten Fuß (als Linkshänder) spielen. Durch das natürliche Auf- und Abschwingen des Schlägers, ist dieser hier automatisch wieder in der Aufwärtsbewegung und unterstützt unseren hohen Abflugwinkel. 
  • die Wirbelsäule etwas neigen. Beim Rechtshänder sollte linke Schulter etwas höher als die rechte und beim Linkshänder sollte die rechte Schulter etwas höher als die linke liegen.

Vereinen wir alle 3 Punkte, sollte das Ganze so ähnlich, wie auf dem Foto, aussehen:

lange und präzise Drives

Achten Sie zudem darauf, dass Sie optimal ausgerichtet sind — nicht nur mit den Füßen, sondern auch mit dem Schlägerkopf und den Schultern. Zeigen Schultern, Schlägerkopf und Füße in der Ansprechposition in unterschiedliche Richtungen, sind Flugkurven vorprogrammiert.

Jeder gute Golfschwung beginnt mit einer vollen Schulterdrehung

Beachten Sie die obigen 3 Punkte in der Ansprechposition, startet Ihr Ball höher, hat weniger Spin und fliegt damit weiter. Um diesen nicht nur weit, sondern auch präzise fliegen zu lassen, sollten wir die Bewegung mit den Schultern — nicht mit den Armen — einleiten.

Eine Bewegung, die von der großen Muskulatur eingeleitet wird, ist deutlich wiederholbarer, als eine Arm-lastige Bewegung. Zudem bauen wir mit den Schultern deutlich mehr Power auf, als mit den Armen und das kommt unserem Ballflug zu Gute.

Bevor wir uns anschauen, wie wir die Schulterdrehung überprüfen und gegebenenfalls korrigieren können, möchten wir noch ein letztes Wort zur Ansprechposition verlieren:

Je länger der Schläger, desto stabiler (und damit breiter) sollten wir am Ball stehen. Wie stabil, beziehungsweise, wie breit — das müssen wir ausprobieren. 

  • Zu schmal und wir verlieren unsere Balance. 
  • Zu breit und wir schränken unsere Schulterdrehung ein. Wer sich dabei etwas unsicher ist, fährt mit einem etwas mehr als Schulter-breiten Stand definitiv nicht verkehrt.
Heinz Schmidbauer hat uns vor einiger Zeit im Interview seine Lieblings Trainingshilfe verraten: Den Spiegel. Wer einen Spiegel auf der Range hat oder sich auf Video aufnehmen (lassen) kann, hat eine einfache und trotzdem effektiv Möglichkeit, die eigene Schulterdrehung zu überprüfen.

Wir orientieren uns dabei meist an zwei Punkten:

#1: Dem Totpunkt,

sprich dem Endpunkt des Rückschwungs. Sofern wir keine körperlichen Einschränkungen haben, sollten unsere Schultern im Totpunkt rund 90 Grad gedreht sein. Als Rechtshänder finden wir die linke Schulter dabei unter unserem Kinn.

lange und präzise Drives
Als Linkshänder drehen wir die rechte Schulter unter unser Kinn. Wem das schwer fällt, sollte 2 Dinge überprüfen:

  • Drehen oder kippen Sie Ihre Schultern? Achten Sie darauf, dass Ihre Schultern tatsächlich drehen und nicht einfach nur nach unten kippen. Beides kann sich ähnlich anfühlen — wirkt sich allerdings sehr unterschiedlich auf die Spannung aus, die wir im Rückschwung aufbauen. Eine saubere Schulterdrehung ist immer mit einer Gewichtsverlagerung verbunden, kippende Schultern dagegen nicht unbedingt. 
  • Dreht sich Ihre Hüfte mit? Der Begriff Schulterdrehung kann etwas irreführend sein, denn eine saubere Schulterdrehung benötigt die Unterstützung einer sauberen Hüftdrehung. Viele Pros sprechen dabei von einem 45 Grad-Winkel. Überprüfen Sie, ob sich Ihre Hüfte ausreichend dreht und, ob Ihre Schulterdrehung profitiert, wenn Sie die Hüfte etwas mehr drehen.
Zurück zu unserem zweiten Orientierungspunkt vor dem Spiegel:

#2: Der 9 Uhr-Position,

bei der der Schläger zirka hüfthoch und parallel zum Boden steht. 
lange und präzise Drives

Erinnern Sie sich noch an den Vergleich zu Beginn des Beitrags? Wenn wir uns den Schlägerkopf während des Schwungs weiterhin auf einer Kreisbahn vorstellen, dann dürfen wir nicht vergessen, dass eine Kreisbewegung nur dann wirklich effizient ist, wenn sich diese Kreisbahn auf einer Ebene bewegt. 

Nicht alle haben so viel Ballgefühl, wie Jim Furyk und profitieren daher von einer Kreisbewegung ohne Wackler. Die 9 Uhr-Position ist in dieser Hinsicht ein guter Anhaltspunkt, denn, wenn wir den Schläger schon im ersten Drittel des Rückschwungs von unserer Kreisbahn weg bewegen, haben wir es später umso schwerer, ihn wieder zurück zu lotsen. 

Wir orientieren uns bei der 9 Uhr-Position daran, wie viel von unserem Shaft zu sehen ist. Je weniger Shaft wir sehen, desto neutraler schwingen wir den Schläger nach oben. Wer möchte, kann mit einer App, wie V1 oder Ubersense, eine Linie durch den Shaft in der Ansprechposition ziehen und damit überprüfen, ob und wo Hände und Schlägerkopf von der Linie abweichen.

der perfekte Golfschwung

Dabei geht es nicht so sehr darum, dass wir jederzeit auf der („richtigen“) Ebene schwingen, sondern darum, dass wir eventuelle, ineffiziente Wackler ausmerzen oder zumindest kennen lernen. Wer seinen Schwung kennt und Zusammenhänge versteht, profitiert enorm.

Dazu ist es sinnvoll, den eigenen Schwung ab und zu auf Video aufzunehmen oder im Spiegel zu betrachten. Auch für die Überprüfung der Ansprechposition, bei der wir den Grundstein für den späteren Erfolg legen, ist eine Videoaufnahme oder eine Überprüfung im Spiegel ideal.

Achten Sie in beiden Fällen allerdings darauf, dass Sie sich im 90 Grad Winkel vor den Spiegel oder die Kamera stellen. Andernfalls täuscht die Aufnahme — gerade dann, wenn Sie Linien einzeichnen.

Powervolle Drives durch den Abschwung

Nein, wir haben nichts vergessen. Wir überspringen den Totpunkt größtenteils und widmen uns direkt dem Abschwung. Wenn Sie in der Ansprechposition darauf achten, dass Sie…

  • den Ball ausreichend hoch aufteen 
  • etwas breiter als mit den Eisen am Ball stehen 
  • den Ball vom linken Fuß (RH) spielen und 
  • die Wirbelsäule etwas neigen...
geben Sie sich selbst die beste Chance auf einen guten Drive. Wenn Sie zusätzliche „Wackler“ im Schwung vermeiden, in dem Sie den Schwung mit den Schultern, nicht mit den Armen, einleiten und die 9 Uhr-Position überprüfen, sind Sie auf dem besten Wege, lange, knackige und präzise Drives zu schlagen.

Diese Punkte sind in unseren Augen universell und unvermeidbar. Wir finden keinen Spieler und keine Spielerin auf der Tour, der/die seinen/ihren Ball nicht wie oben beschrieben anspricht, den Schwung nicht mit den Schultern einleitet und die Hände in der 9 Uhr-Position nicht halbwegs hinter dem Schlägerkopf versteckt.

Im Totpunkt sieht das schon anders aus. Zwar könnte man auch hier ein Lehrbuch aufschlagen und einwenden, dass der Handrücken eine Verlängerung des Unterarmes bilden und die Schlagfläche parallel dazu stehen sollte. Diese Position erreicht man allerdings nur in den wenigsten Fällen ohne Aufwand. 
lange und präzise Drives

Uns ist nicht klar, wie sich dieser Aufwand tatsächlich auf den Score auswirkt. Einerseits streben wir diese Position im Totpunkt selbst an, andererseits fällt uns diese Position auch relativ leicht. Einerseits findet man diese Position in vielen Lehrbüchern, anderseits wird bei einem kurzen Blick auf die Tour schnell klar, dass das nicht der einzige Weg — und schon gar keine Grundvoraussetzung für Birdies — ist.

lange und präzise Drives

Der Golfball interessiert sich nicht dafür, wie der Schläger, der ihn trifft, im Totpunkt steht. Der Golfball interessiert sich auch nicht dafür, wie die Runde bislang verlief, ob es regnet oder die Sonne scheint. Der Golfball interessiert sich einzig und allein für den Treffmoment.

Wenn unser Ziel ein gerader Schlag ist, müssen Schlagfläche und Schwungrichtung an einem Strang ziehen und im Treffmoment in die gleiche Richtung zeigen. Aus diesem Grund können wir Ihnen neben den Grundlagen in der Ansprechposition, der 9 Uhr-Position und einer vollen Körperdrehung nur raten, sich verstärkt auf den Treffmoment zu konzentrieren und den Totpunkt etwas zu vernachlässigen.

Alle Trainer mit denen wir uns bislang unterhielten oder zusammen arbeiteten, waren sich einig, dass der Totpunkt nicht allzu schlecht sein kann, wenn wir die Schultern (und die Hüfte) sauber aufdrehen und den Schläger im ersten Drittel des Rückschwungs nicht nach außen oder innen weg schwingen.

Fehler folgen einer Fehlerkette und tauchen in den wenigsten Fällen aus heiterem Himmel im Totpunkt auf. Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Driver (oder ein anderer Schläger) steht im Totpunkt etwas abenteuerlich in der Luft, dann überprüfen Sie Ihre Basics und die erste Hälfte des Rückschwungs.

Was unserer Meinung nach mehr Golfern hilft, als das Herumfummeln am Totpunkt, ist das Einleiten des Abschwungs mit der Hüfte. Jeder gute Spieler und jede gute Spielerin leitet seinen/ihren Abschwung mit der Hüfte ein.

lange und präzise Drives

Dabei passieren 2 Dinge: Die Gewichtsverlagerung vom rechten auf das linke Bein (beim Rechtshänder) wird eingeleitet und die Arme/Hände „fallen“ nach unten zurück auf die „ideale“ Schwungebene. 

Hierbei beziehen wir uns erneut auf die Ebene, die entsteht, wenn wir in der Ansprechposition eine Linie durch den Shaft ziehen. Je näher sich der Schläger an dieser Linie bewegt, desto einfacher ist es, Schlägerkopf und Schwungrichtung in Einklang zu bringen und den Ball damit nicht nur gerade, sondern auch in Richtung des Zieles fliegen zu lassen.

Sofern Sie keine körperlichen Einschränkungen haben, sollte Ihre Hüfte das erste Körperteil sein, das den Abschwung einleitet. Wer verstärkt aus den Armen schwingt, lässt wertvolle Meter und Konstanz mit dem Driver liegen.

Apropos wertvolle Meter: Die wenigsten von uns haben etwas gegen mehr Länge. Dabei werden Rhythmus, Balance und Sweetspot-Treffer oft unterschätzt. Wer mit allem, was er hat, auf den Ball draufhaut, tut sich keinen Gefallen und verliert gegenüber einem rhythmischen Schwung samt Sweetspot-Treffer an Länge.

Saubere, mittige Ballkontakte gehen mit einer rhythmischen Bewegung Hand in Hand. Machen Sie im Finish den Balance-Test und heben Sie den hinteren Fuß an. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass Sie Ihr Gewicht optimal verlagert haben.

lange und präzise Drives

Zudem lohnt es sich, Ihren Trainer auf Impact-Etiketten anzusprechen oder selbst welche zu bestellen. Impact-Etiketten werden auf die Schlagfläche geklebt. Jeder Schlag hinterlässt einen Abdruck auf dem Etikett. Anhand des Abdrucks erkennen wir, wo wir den Ball getroffen haben. Unser Tipp:

Machen Sie 10 Schläge mit Ihrem normalen Schwungtempo. Wechseln Sie dann das Etikett und machen Sie 10 weitere Schläge, bei welchen Sie allerdings einen Gang zurückschalten. Wir würden jede Wette eingehen, dass Sie den Ball im zweiten Fall mittiger treffen.

Hindernisse beim Drive ausblenden

Zum Abschluss dieses Beitrags möchten wir ein Thema ansprechen, dass eng mit unserem anfänglichen PGA National Beispiel zusammenhängt. Um den Driver häufig aus der Tasche ziehen zu können, müssen wir Hindernisse und deren Risiken nicht nur einschätzen, sondern auch ausblenden können. 

Haben wir eine Entscheidung einmal getroffen, ist kein Platz mehr für oh-oh-da-vorne-links-ist-Wasser-Gedanken.

Wann blenden wir Hindernisse aus? Wenn wir sie nicht sehen! Werfen Sie doch einmal einen Blick in die Bäume, beziehungsweise in Richtung Horizont, anstatt sich ein herkömmliches Ziel auf dem Fairway zu suchen. 

Ein auffälliger Punkt am Horizont oder in den Bäumen, der in Verlängerung Ihres Zielpunktes auf dem Fairway liegt, eignet sich perfekt als Orientierung vor dem Schlag. Wenn wir über dem Ball stehen und ein letztes Mal zum Ziel schauen, sehen wir jetzt nicht das Fairway inklusive aller Hindernisse — wir sehen einen auffälligen Punkt in den Bäumen, ohne Hindernisse.

Lassen Sie uns alles noch einmal zusammen fassen.

Das ist wichtig: 

  • Der Schlägerkopf bewegt sich während des Schwungs auf einer Kreisbahn. Jeder Kreis hat einen tiefsten Punkt. Bei den Eisen möchten wir, dass dieser tiefste Punkt hinter dem Ball liegt, denn wir möchten zuerst den Ball und dann den Boden treffen. 
  • Beim Driver möchten wir fast das Gegenteil. Wir möchten, dass der tiefste Punkt unserer Kreisbewegung vor dem Ball liegt, denn wir möchten den Ball in der Aufwärtsbewegung treffen. Das sorgt für weniger Spin, mehr Höhe und damit auch mehr Länge beim Drive. Um das zu erreichen, können wir schon in der Ansprechposition ein paar unterstützende Dinge tun: 
  • Wir spielen den Ball vom linken Fuß und teen ausreichend hoch auf 
  • Wir neigen die Wirbelsäule etwas 
  • Wir stehen etwas breiter am Ball als mit den Eisen und achten darauf, dass Fußlinie, Schultern und Schlagfläche in eine Richtung zeigen 
  • Um Spannung aufzubauen und damit die Schlaglänge zu maximieren, wollen wir den Rückschwung mit den Schultern und den Abschwung mit der Hüfte einleiten. Überprüfen Sie beides gegebenenfalls vor dem Spiegel oder mithilfe einer (Handy-) Kamera. Apps, wie Ubersense oder V1, helfen dabei. 
  • Denken Sie daran, dass Sweetspot-Treffer das A und O sind. Mit Rhythmus und Balance kommen wir dabei oft weiter, als mit purer Kraft. Geben Sie sich ausreichend Zeit, um den Rückschwung „zu beenden“, sprich leiten Sie den Abschwung erst dann ein, wenn Ihre Schultern voll (rund 90 Grad) gedreht sind. 
  • Anstatt sich mit dem Driver ein Ziel auf dem Fairway zu suchen, werfen Sie beim nächsten Mal doch einen Blick Richtung Bäume/Horizont. So schlagen sie 2 Fliegen mit einer Klappe: Sie richten sich richtig aus und verbannen trotzdem alle Hindernisse aus Ihrem Blickfeld.

Heben Sie Ihr langes Spiel auf ein neues Level

​mit unserem kostenlosen eBook im Wert von 47€

​Lang, knackig und präzise

Was jeder Golfer über das lange Spiel wissen muss

Das könnte Sie auch interessieren

5 Tipps für bessere Drives

Weg mit dem Hook