Ihr Fahrplan zu besserem Golf

​Ihr Fahrplan zu besserem Golf erschien in der Dezember 2018er Ausgabe der Golf TIME. Wir widmen uns darin 3 Dingen, die jeder ambitionierte Golfer und jede ambitionierte Golferin verinnerlichen sollte, um in dieser Saison voll durchzustarten.

Fahrplan zu besserem Golf

Die Saison 2018 ist für die Mehrheit aller Spieler zu Ende. Wie bewerten Sie Ihre Saison? Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Hatten Sie überhaupt ein Ziel? Wir finden:

Alle Spieler, die auf dem Platz mehr als nur etwas Spaß haben möchten, sollten wissen, wo die Reise hingeht. Haben Sie sich im Ausland schon einmal in ein Taxi gesetzt ohne dem Taxifahrer zu sagen, wo er Sie hinbringen soll? Wahrscheinlich nicht.

Was im Alltag als gesunder Menschenverstand erkannt wird, kommt auf den Übungsanlagen dieser Welt oft zu kurz. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im folgenden 3 Grundsätze für eine erfolgreiche Zielsetzung — und noch wichtiger: Zielerreichung — mit auf die Runde geben.

#1: Intrinsische statt extrinsische Motivation

Wer Golf spielt, um jemand anderem etwas zu beweisen, hat schon verloren. Profis, die Woche für Woche im Rampenlicht stehen und von Sponsoren für gute Leistungen bezahlt werden, müssen hierbei besonders aufpassen, sagt Michael Tobiasson, Ex-PGA Tour Profi und US Open Teilnehmer, der Freddys College Team das ein oder andere Mal beriet und coachte.

Wer Ziele am Handicap festmacht, hat keinen Grund, Turniere auf anspruchsvollen Plätzen zu spielen und legt den Fokus auf etwas Externes, nicht Kontrollierbares. Beides ist für die eigene Entwicklung auf dem Weg zu unserer besten Golfer-Version nicht sonderlich hilfreich.

Machen Sie sich zunächst klar, was Sie antreibt. Was Sie wirklich antreibt. Gehen Sie sicher, dass Ihre Ziele intrinsisch motiviert sind und, dass Sie Ihr Ziel positiv formulieren.

#2: Finden Sie Ihren Knackpunkt 

Wenn wir in ein Auto steigen, kennt das Navigationssystem unseren Ausgangspunkt. Auf dem Golfplatz ist unser Ausgangspunkt nicht immer sofort klar, weshalb auch Amateure höheren Handicaps von einer Rundenanalyse profitieren. Finden Sie heraus, wo der Golfschuh wirklich drückt und trennen Sie das, was sich nächste Saison positiv auf Ihren Rundendurchschnitt auswirkt von dem, was lediglich auf dem Papier gut aussieht.

Laut PGA Professional James Lockrose sind dabei vor allem 3 Schläger wichtig: Der Driver, ein Wedge und der Putter. Lockrose arbeitet hauptsächlich mit Profispielern zusammen und verriet uns im Interview, dass es oft ein Wedge oder der Putter ist, der die Besten der Besten von den Spielern unterscheidet, die ihr Potential nicht ganz ausschöpfen.

Wer seine Knackpunkte kennt, macht sein Ziel sowie alle Veränderungen mess- und sichtbar.

#3 Die persönliche MAP erstellen 

Ihre MAP ist Ihr massiver Aktionsplan. Wer seine Knackpunkte kennt und seine Ziele darauf basiert, ist klar im Vorteil. Wer sich zudem ernsthafte Gedanken darüber macht, wie er sein Ziel mit der ihm zur Verfügung stehenden Zeit erreicht und was er dazu monatlich, wöchentlich und täglich tun muss, hat einen himmelweiten Vorteil.

Wenn Sie sich für etwas entscheiden und ja zu einem Ziel sagen, sagen Sie gleichzeitig nein zu etwas anderem. Das ist völlig normal und passiert oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind, denn der Tag hat „nur" 24 Stunden. Machen Sie sich bewusst, was Sie tun müssen, um Ihr Ziel zu erreichen und welche Gewohnheit oder Tätigkeit Sie dazu aufgeben müssen. Damit automatisieren Sie spätere Entscheidungen.

Apropos Entscheidungen: Der Weg zum eigenen Potential ist ein Marathon, kein Sprint. Trotzdem möchten wir Ihnen zum Abschluss 2 Dinge ans Herz legen, die Sie mit relativ wenig Aufwand ein ganzes Stück näher an Ihr Ziel bringen:

Ermitteln Sie Ihre Schlaglängen und legen Sie sich eine immer gleichbleibende Routine zu. Beides gibt Ihnen in Drucksituationen Sicherheit und sorgt dafür, dass Sie zu 100% hinter Ihrer Entscheidung stehen. So haben Sie Ihren Fokus dort, wo er benötigt wird: Ihrem Ziel.

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