3 Tipps für die Clubmeisterschaft

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Die Clubmeisterschaften stehen vor der Tür. Für all diejenigen, die zwischen dem 3. und dem 5. September Jagd auf den Pokal machen: Hier sind unsere 3 besten Tipps für ein erfolgreiches Turnier.

Tipp #1 für eine starke Clubmeisterschaft: Der mentale Unterschied

Statistiken und Analysen sorgen in letzter Zeit für viel Wirbel im Golfsport. Angestachelt durch Mark Broadies „Strokes Gained Methode“, kommen immer mehr Messgeräte und Hilfsmittel (wie diese Golf Entfernungsmesser Uhr) auf den Markt, die auch uns Amateuren beim Messen der eigenen Leistung enorm helfen.

Wer sein Spiel analysiert weiß, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen — und dementsprechend auch, wo er im Training ansetzen sollte.

So kurz vor einem wichtigen Turnier würden wir Dir allerdings davon abraten, Dich ausschließlich auf Deine Schwächen zu konzentrieren. Kurz vor einem wichtigen Event geht es darum, dass unser Kopf am richtigen Platz ist.

Hast Du schon einmal eine gute Runde gespielt, bei der Du mit hängendem Kopf über den Platz geschlürft bist? Wir auch nicht.

Beim Golf — vor allem unmittelbar vor und während einer Turnierrunde — geht es um Vertrauen. Wenn Dir das Vertrauen in einem bestimmten Bereich des Spiels noch fehlt und Du der Meinung bist, dass Dir eine weitere Trainingseinheit in diesem Bereich gut tun würde, dann trainiere diesen Bereich.

Es macht wenig Sinn, 4 Stunden im Bunker zu verbringen — weil unsere Rundenanalysen andeuten, dass unsere Sand-Save-Quote deutlich besser sein könnte — wenn wir währenddessen ständig an unsere Schwäche mit dem Driver denken.

Tipp #2 für eine starke Clubmeisterschaft: Distanzputts

Die Grüns werden am Morgen der ersten Turnierrunde noch einmal gemäht und gewalzt. Am Samstagmorgen sind diese damit deutlich schneller, als noch am Mittwoch Nachmittag.

Trotzdem ist es keine gute Idee, im Training auf Distanzputts zu verzichten. Turniere werden gewonnen, indem wir einfache Fehler, wie Dreiputts, vermeiden.

Wer die letzten Tage nutzt, um das eigene Gefühl auf den Grüns noch einmal zu überprüfen und zu festigen, vermeidet nicht nur unnötige Dreiputts:

Der Selbstvertrauens-Schub, den wir erhalten, wenn wir einen 15m Putt einige Zentimeter am Loch ablegen, überträgt sich meist auch auf die anderen Bereiche unseres Spiels.

Wer weiß, dass die eigenen Distanzputts sitzen, muss zudem nicht jede Fahne attackieren, kann die Runde so etwas gelassener angehen und unnötiges Risiko aus dem Spiel nehmen.

Auch wenn Du Dein Tempo am Freitag oder Samstag morgen eventuell etwas anpassen musst: Schnapp' Dir heute noch Deinen Putter und putte quer übers Übungsgrün.

Tipp #3 für eine starke Clubmeisterschaft: Deine Schlüsselpositionen

Unser erster Tipp drehte sich um die Aspekte des Spiels, die für Dich — vor allem aus mentaler Sicht — einen Unterschied machen. Es gibt allerdings auch Situationen und Schläge, die einen enormen spielerischen Unterschied machen.

Für uns persönlich sind das meistens die Par 5 Löcher. Denn ein Birdie an einem Par 5 ist hier deutlich einfacher, als ein Birdie an einem Par 3 oder 4.

Anders als bei einem Par 3 oder 4, können wir das Grün der meisten Par 5's mit zwei Schlägen und damit nicht nur in, sondern gleichzeitig unter Regulation erreichen.

Da wir nur an einem Par 5 eine Chance auf ein Zwei-Putt Birdie haben, schenken wir diesen Löchern besondere Aufmerksamkeit — vorausgesetzt wir können den Platz vor dem Turnier mehr als nur einmal spielen. Da das bei den Clubmeisterschaften definitiv der Fall ist, können wir auch Dir diesen Ansatz nur empfehlen.

Was für uns die Par 5 Löcher sind, sind für Dich eventuell die kurzen Par 4 Löcher, auf denen Du mit Deinen Wedges glänzen kannst.

In jedem Fall:

Finde die Bahnen, auf denen Du Deine Stärken ausspielen kannst und schlage mehrere Bälle aus den entsprechenden Schlüsselpositionen. Auch auf der Übungsanlage solltest Du diese Distanzen  in Dein Training einbauen oder den Platz gedanklich einmal komplett durchspielen:

Du schlägst an Loch 1 einen Driver ab?

Such’ Dir zwei Ziele auf der Range, die etwa so breit sind, wie das erste Fairway und stell’ Dir vor, Du würdest tatsächlich auf der ersten Teebox stehen. Dein zweiter Schlag auf der 1 ist in der Regel ein Eisen 7? Dann spiel’ auch auf der Range als nächstes ein entsprechendes Ziel mit diesem Schläger an.

Spielst Du auf diese Weise alle 18 Löcher Deines Heimatplatzes durch, simulierst Du gleichzeitig die Schläge, die im Turnier auf Dich zukommen.

So vermeidest Du gedankenverlorene Trainingseinheiten, bei denen Du zwar viele Bälle spielst — keinem davon allerdings die Aufmerksamkeit und Sorgfalt schenkst, die Du im Turnier aufbringen würdest.

Setzt Du diese 3 Punkte um, bist Du auf einem guten Weg, die diesjährige Clubmeisterschaft zu einem Erfolg werden zu lassen.

Einen letzten Tipp haben wir allerdings noch für Dich:

Hab’ Spaß!

Nervosität am ersten (oder letzten) Abschlag ist völlig normal und nichts, was Dich aus der Bahn werfen sollte. Interpretiere Deine Nervosität als das, was es für Dich sehr wahrscheinlich ist: Vorfreude!

Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg!

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