Was Dich zudem besser macht

Runden unter 90 — die richtige Strategie macht den Unterschied

Wenn es Dir geht, wie uns, dann spielst auch Du deinen Heimatplatz deutlich öfter als andere Plätze. Wer immer den gleichen Platz spielt, rutscht gerne in eine Komfortzone: 

Wir spielen mal besser, mal schlechter, doch so richtig gefordert sind wir nicht. 

Teilweise liegt das daran, dass wir auf unserem Heimatplatz das tun, was wir schon immer getan haben. Wer einen Platz kennt, macht sich in der Regel kaum Gedanken über die eigene Platzstrategie. Das ist ein Fehler. Wie wir einen Platz angehen, welchen Schläger wir wann aus der Tasche ziehen — all das ist wichtig und maßgeblich am Ergebnis beteiligt, das nach 18 Löchern auf der Karte steht. 

Stell' Dir einmal vor, Du spielst HCP 30. Dein Ziel sind regelmäßige Runden unter Hundert. Oder besser: In den Neunzigern. Noch besser: 18 Bogeys. 

18 Bogeys sind gar nicht so schwer, wenn Du den Golfplatz mit Köpfchen angehst und diszipliniert bleibst. 

Um 18 Bogeys zu erzielen, musst Du jedes Par 3 mit 2, jedes Par 4 mit 3 und jedes Par 5 mit 4 Schlägen treffen. Ein Schlag mehr als "in Regulation.“ Wenn Du nun pro Grün 2 Putts machst, hast Du Deine 18 Bogeys. 

In diesem Fall ist es gar nicht notwendig, an jedem Loch den Driver aus der Tasche zu ziehen, immer volles Risiko einzugehen und spektakuläres Golf zu spielen. 

Gar nicht so schwer, wenn man es in kleinere Häppchen herunter bricht, oder? 

Hinzu kommt, dass Du sicherlich auch Mal ein Par 3 mit dem ersten Schlag treffen wirst. Ab und zu fällt auch mal ein Putt aus der Distanz. So sind Deine Ergebnisse schneller in den Achtzigern, als Du zunächst vielleicht geglaubt hättest. 

Alles nur, weil Du Dir vor der Runde ein paar Gedanken zu Deiner Strategie gemacht und Dein Spiel in kleinere Häppchen unterteilt hast. Diese Strategie dient Dir auf der Runde nun als Leitfaden und lenkt Deine Entscheidungen in die richtige Richtung. 

Wir alle haben ein Bild von dem, was wir tun müssen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Doch nicht immer stimmt dieses Bild mit dem, was wir tatsächlich tun müssen, überein. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um Deine kommende Runde zu planen. Und halte Dich während Deiner Runde an Deinen Spielplan. 

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Was jeder Golfer über das lange Spiel wissen muss

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Trainerstunde
Was Dich zudem besser macht

Das bereichert die Zusammenarbeit mit Deinem Pro

Uns ist aufgefallen, dass gute Spieler und Spielerinnen mit ihrem Trainer diskutieren. Durchschnittliche Spieler und Anfänger machen das nicht. Durchschnittliche Spieler und Anfänger kommen in die Trainerstunde und hoffen auf Antworten. Antworten, deren Hintergründe sie oft nicht ganz verstehen — und das ist schade. 

Unser Spiel lebt von unserem Hintergrundwissen, von unserem Spielverständnis, von unserer Kenntnis verschiedener Zusammenhänge. Auf dem Platz haben wir keinen Trainer an der Seite, der uns sagt, was wir tun sollen. Auf dem Platz sind wir auf uns allein gestellt. Hier sollten wir besser wissen, warum unser Ball tut, was er tut. 

  • Hake nach, wenn Du etwas nicht zu 100% verstanden hast.
  • Lass' Dir Deinen Schwung auf Video zeigen, sodass Du Deinem Gefühl ein Bild zuordnen kannst.
  • Frage, warum eine bestimmte Änderung Sinn macht.
Es gibt keine dummen Fragen. Im Gegenteil. Je besser Dein Verständnis, desto besser die Zusammenarbeit mit Deinem Pro. Desto eher kannst Du Dich auf einem Level mit Deinem Pro unterhalten. 

Aus diesem Grund sind die meisten anderen Artikel auf BelowPar.de tendenziell etwas länger, als andere Artikel, die man im Netz findet. Hintergründe und Zusammenhänge sind wichtig.

Es würde sich für uns falsch anfühlen, Dir einfach nur einen Tipp vor die Füße zu werfen und Dich damit auf den Platz zu schicken. Wir möchten Dir gleichzeitig erklären, warum wir diesen Tipp geben. Wir möchten die Geschichte dahinter erzählen und Dir die Chance geben, selbst entscheiden zu können, ob unsere Erklärungen Sinn machen. 

Nutze dieses Prinzip, wenn Du im Netz etwas liest oder Deine nächste Trainerstunde nimmst. Wir möchten alle keinen „schönen“ oder „richtigen“ Schwung. Wir möchten einen, den wir verstehen und dem wir vertrauen! 

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Clubmeisterschaften
Was Dich zudem besser macht

Clubmeisterschaften 2020 — so machst Du das Beste aus Deiner Vorbereitung:

Die Clubmeisterschaften stehen vor der Tür. Zwar finden diese durch die momentanen Umstände nicht in jedem Club statt, doch für all diejenigen, die zwischen dem 4. und dem 6. September jagt auf den Pokal machen: Hier sind unsere 3 besten Tipps für ein erfolgreiches Turnier. 

Wirf einen Blick auf die folgende Grafik:

Clubmeisterschaften

Der Weg zum Traumhandicap ist zwar nur selten linear, führt allerdings immer über die oben gelisteten Punkte. 

Wer ein HCP spielen will, dass er sich heute noch gar nicht vorstellen kann, sollte sich früher oder später...

  • mit Fragen, wie "was mache ich in Drucksituationen?" oder "wie blende ich den nervigen Flightpartner aus?" auseinander setzen,
  • nicht mehr von "Schwungtipps" ablenken lassen, sondern gezielt qualitative Übungen herauspicken und sich
  • mit objektiven Analysemethoden beschäftigen, die über eindimensionale Restaurantterassen-Gespräche à la "heute war mein Putten nichts" hinaus gehen.

"Danke Jungs, aber die Clubmeisterschaften sind am Wochenende! Ich habe nur noch ein paar Tage Zeit fürs Training, die ich gerne sinnvoll nutzen möchte. Danach können wir uns um meine Rundenanalysen kümmern."

Wir dachten, dass Du etwas ähnliches sagen würdest, weshalb wir uns in den folgenden Zeilen vor allem folgender Frage widmen möchten:

Was mache ich, wenn die Zeit knapp ist, beziehungsweise wie nutze ich meine Zeit kurz vor einem Turnier am sinnvollsten?

Was wir im folgenden beschreiben, sind mehrere Strategien, die uns persönlich sehr geholfen haben. Keine der im folgenden aufgeführten Strategien ist in Stein gemeißelt oder sollte als die einzig wahre Lösung verstanden werden.

Ziel dieses Artikels ist es, Dir ein paar Ideen für die letzten Vorbereitungstage zu geben, sodass Du am Freitag oder Samstag mit einem guten Gefühl und noch wichtiger: mit Selbstvertrauen aufteen kannst.

Tipps für die Clubmeisterschaften #1: AGAPS — der mentale Unterschied

Wir finden: Auch kurz vor einem Turnier macht es Sinn, drei, vier, fünf Deiner letzten AGAPS-Analysen zur Hand zu nehmen und noch einmal die Bereiche zu trainieren, die für Dich mental den größten Unterschied machen. In der turnierfreien Zeit würden wir Dir an dieser Stelle dazu raten, den Bereich mit dem größten Potential zu trainieren.

Kurz vor einem wichtigen Event geht es uns allerdings primär darum, dass unser Kopf am richtigen Platz ist. Hast Du schon einmal eine gute Runde gespielt, bei der Du mit hängendem Kopf über den Platz geschlürft bist? Wir auch nicht.

Genau das meinen wir mit den Kopf am richtigen Platz haben. Beim Golf — vor allem unmittelbar vor und während einer Turnierrunde — geht es um Vertrauen. Wenn Dir das Vertrauen in einem bestimmten Bereich des Spiels noch fehlt und Du der Meinung bist, dass Dir eine weitere Trainingseinheit in diesem Bereich gut tun würde, dann trainiere diesen Bereich.

Es macht wenig Sinn, 4 Stunden im Bunker zu verbringen — weil unsere Rundenanalysen andeuten, dass unsere Sand-Save-Quote deutlich besser sein könnte — wenn wir währenddessen ständig an unsere Schwäche mit dem Driver denken.

Das bedeutet nicht, dass wir den Bereich mit dem größten Potential ignorieren sollten. Doch wenn es einen Bereich in unserem Spiel gibt, der uns — wie ein nerviger Juckreiz — nicht aus dem Kopf geht, dann sollten wir uns diesem wahrscheinlich widmen.

Infobox: So geht eine AGAPS Rundenanalyse

AGAPS steht für Abschlag, Grün in Regulation, Annäherung, Putts und Score. Eine AGAPS-Analyse ist eine sehr wertvolle Methode, die Stärken und Schwächen gezielt ausfindig macht.

Um eine AGAPS durchzuführen, schnappst Du Dir eine Scorekarte aus dem Sekretariat und trägst die Buchstaben A, G, A, P, S in dieser Reihenfolge in die oberen Kästchen der Scorekarte ein. Ein einfaches Blatt Papier eignet sich selbstverständlich genauso gut. Gehe entweder nach oder während der Runde die einzelnen Löcher der Reihe nach durch.

  • A: Unter dem Kästchen A trägst Du ein, ob Du das Fairway am jeweiligen Loch getroffen hast. Markiere einen Treffer mit einem Haken oder streiche das Kästchen beim Verfehlen des Fairways durch. Bedenke dabei, dass Fairwaytreffer nur bei Par 4 und Par 5 Löchern zutreffen.
  • G: Unter dem Kästchen mit dem Buchstaben G trägst Du ein, ob Du das Grün in Regulation erreicht hast. In Regulation, das bedeutet, dass an einem Par 3 der erste, an einem Par 4 der zweite und an einem Par 5 der dritte Schlag auf dem Grün landet. Wer das Grün nicht trifft und etwas genauer sein möchte, markiert mit einem Pfeil, wo der Ball das Grün verfehlt hat. So lassen sich eventuelle Muster später leichter Identifizieren.
  • A: Das zweite A steht für Annäherung. Hier trägst Du nur etwas ein, wenn Du das Grün in Regulation verfehlt hast. Ein einfaches C, wenn Du mit einem Chip angenähert hast, ein P bei einem Pitch, ein B bei einem Bunkerschlag, oder ein L für einen Lob sind hier empfehlenswert. Dadurch weißt Du bei der späteren Auswertung exakt, mit welcher Art von Annäherung Du das Par noch retten konntest und mit welcher nicht.
  • P & S: Unter dem Buchstaben P trägst Du die Anzahl Deiner Putts am jeweiligen Loch ein und zu guter Letzt notierst Du Deinen Score unter dem Buchstaben S.

Die Analyse: Die Anzahl getroffener Grüns und Fairways gibt Dir Aufschluss über Deine Genauigkeit mit den Hölzern und den Eisen. Wer es etwas genauer möchte, tauscht das X, welches das Verfehlen des Fairways oder Grüns markiert, gegen einen Pfeil, der angibt, wo Du das Grün verfehlt hast.

Ergibt sich ein Muster, so kannst Du dieses mit dem Trainer besprechen und eine Lösung erarbeiten. Wer zudem weiß, dass er nur 8 von 14 Fairways trifft, tut gut daran, wenn er Schläge aus dem Semirough regelmäßig in das eigene Training auf der Range einbaut.

Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Annäherungsschläge. Mit einer AGAPS-Analyse stellst Du problemlos fest, welche Art der Annäherung Dir liegt und mit welcher Du noch zu kämpfen hast. Trägst Du in das entsprechende Kästchen auch die Entfernung der Annäherung ein, so hast Du die Chance, im Training an den Distanzen zu feilen, die das größte Potential für Verbesserungen haben.

Ein Tipp zur Auswertung der Putts: Die Gesamtanzahl der Putts per se sagt nichts über die Leistung beim Putten aus, da die Anzahl getroffener Grüns meist von Runde zu Runde variiert. Einen besseren Wert erhältst Du, wenn Du Deine durchschnittliche Anzahl Putts pro getroffenem Grün ermittelst.

Addiere dazu alle Putts auf den Grüns, die Du in Regulation erreicht hast und teile das Ergebnis durch die Anzahl der Grüntreffer. Jedes getroffene Grün birgt in der Theorie die Chance auf ein Birdie. Der ermittelte Wert gibt Dir Aufschluss darüber, ob Du diese Chancen nutzt oder nicht und wie oft Du dabei sogar Drei-Putt gefährdet bist.

Tipps für die Clubmeisterschaften #2: In die Länge ziehen

Nicht unbedingt Deine Trainingszeit, dafür allerdings Deine Putts. Wir waren vor ein paar Jahren der Meinung, dass Distanzputts vor den Clubmeisterschaften überbewertet werden.

Die Grüns werden eh noch gemäht und gewalzt, dachten wir...und lagen damit mehr als falsch. Auch wenn die Grüns am Samstag morgen gemäht und gewalzt werden und damit sehr wahrscheinlich schneller sind, als noch am Donnerstag Nachmittag, ist es keine gute Idee, im Training auf lange Putts zu verzichten.

Wir haben das Turnier mit einem Dreiputt begonnen.

Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, einen Dreiputt zu machen. Hin und wieder verschieben wir einen kurzen Putt, doch in den seltensten Fällen, in denen wir 3 oder mehr Schläge auf der kurzgemähten Fläche benötigen, sind unsere Distanzputts auf Tour-Niveau.

Putten ist Gefühlssache und nirgends kommt unser Gefühl so zum Vorschein, wie bei einem langen Putt. Der Selbstvertrauens-Schub, den wir erhalten, wenn wir einen 15m Putt einige Zentimeter am Loch ablegen, überträgt sich meist auch auf die anderen Bereiche unseres Spiels.

Wer weiß, dass seine Distanzputts sitzen, muss zudem nicht jede Fahne attackieren, kann die Runde so etwas gelassener angehen und unnötiges Risiko aus dem Spiel nehmen.

Auch wenn Du Dein Tempo am Freitag oder Samstag morgen eventuell etwas anpassen musst: Schnapp' Dir heute noch Deinen Putter und putte quer übers Übungsgrün.

Du brauchst noch etwas Inspiration für Dein Distanzputt-Training? Dann Wirf einen Blick auf folgende Infobox:

3 Puttübungen für eine bessere Distanzkontrolle und mehr Touch auf den Grüns

Übung #1: Der blinde Peter 

Der „blinde Peter“ ist eine Puttübung, die zu unseren Kaderzeiten häufig auf dem Programm stand.

So geht’s:

  • Du suchst Dir ein Loch Deiner Wahl
  • Du spielst jeweils 5 Bälle aus 5m, 8m, 10m, 12m und 15m mit folgender Besonderheit:

Bei jedem Putt schließt Du Deine Augen. Schätze, bevor Du die Augen öffnest, wo Dein jeweiliger Putt zur Ruhe kam und sei bei Deiner Schätzung so präzise als möglich. Nur „lang“ oder „kurz“ reicht nicht aus.

„50cm rechts vom Loch und 90cm lang“

...klingt da schon besser. Ziel dieser Übung ist es nicht, Bälle einzulochen, sondern den Endpunkt des Balles so genau als möglich einzuschätzen. So entwickelst Du Gefühl und Intuition.

Außerdem: Wer die Augen schließt und die Kontrolle an den Körper vollständig „abgibt“, wird spätestens beim 5. gut getroffenen Ball feststellen, dass ein „bewusstes Eingreifen“ gar nicht notwendig ist. Dem Körper blind zu vertrauen kann in Sachen Selbstbewusstsein manchmal Wunder wirken.

Übung #2: Leiterputts

Stecke mit einigen Tees einen Kreis mit einem 1m Radius um ein Loch Deiner Wahl. Das ist Dein Zielkreis, den Du bei dieser Übung treffen möchtest. Stecke nun 6m vom Loch entfernt, 8m, 10m, 12m, und 14m vom Loch entfernt, ein Tee ins Grün. Von dort puttest Du zum Zielkreis. Nimm Dir 3 Bälle zur Hand und beginne mit den 6m Putts. Putte Sie alle 3 Bälle. 

Nun kommt Deine Kreativität ins Spiel. Je nach Spielstärke und gewünschter Herausforderung kannst Du die Übung nun variieren. Unsere Lieblingsvariante geht wie folgt:

Wir spielen alle 3 Bälle.

Liegen alle Bälle danach im Zielkreis, gehen wir ein Tee nach hinten und wiederholen den Prozess, bis wir auch beim letzten Tee alle 3 Bälle in den Zielkreis geputtet haben. Um das Ganze allerdings ein bisschen anspruchsvoller zu gestalten, haben wir folgende „Strafen“ eingebaut:

Finden nur 2 Bälle den Weg in den Zielkreis, bleiben wir an der jetzigen Stelle stehen und haben beim nächsten Versuch wieder die Chance, weiterzukommen.

Findet nur einer von 3 Bällen den Weg in den Zielkreis, so müssen wir zurück an das vorherige Tee.

Landet kein Ball im Zielkreis, gehen wir zurück an das erste Tee und die Übung startet von Neuem.

Das ist bei den ersten beiden Tees kein Problem, doch Du kannst Dir wahrscheinlich vorstellen, dass auf diese Art und Weise ein bisschen Druck aufkommt, wenn Du Dich in Richtung der letzten Tees bewegst. Druck im Training einzubauen ist durchaus sinnvoll, denn auf dem Golfplatz und gerade im Turnier kann Druck ein häufiger Begleiter sein.

Selbstverständlich kannst Du die Übung auch abändern, denn die eben beschriebene Version kann zeitaufwändig und damit nicht Jedermanns Sache sein. Je nach verfügbarer Zeit und Spielstärke kannst Du entweder den Zielkreis vergrößern, weniger (oder mehr) Tees verwenden oder den Abstand der Tees vom Loch verringern (oder vergrößern).

Außerdem kannst Du festlegen, dass nur 2 von 3 Bällen den Weg in den Zielkreis finden müssen, um ein Tee weiter zu kommen. Ein Timer kann ebenso das Ende der Übung festlegen, wie die Bewältigung aller Tees.

Deiner Kreativität sind bei Golfübungen prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass das Ziel der Übung realistisch ist, Dich jedoch trotzdem fordert.

Übung #3: Spielerische Anwendung

Für diese Übung benötigst Du nur einen Ball. Du spielst einen 9 oder 18 Loch Par 2 Kurs. Par 2 deshalb, weil es das Ziel ist, mit 2 Putts im Loch zu landen. 

2 Putts pro Loch entspricht einem Par, 3 Putts einem Bogey und 1 Putt einem Birdie.

Wähle hierfür mehrere Löcher auf dem Puttinggrün und lege vorher fest, dass der jeweils erste Putt nicht unter einer bestimmten Distanz sein darf. Spiele auf diese Weise entweder 9 oder 18 Loch. 

Um auch hier wieder ein bisschen Druck in die Sache zu bringen, kannst Du festlegen, dass die Übung nur dann abgeschlossen ist, wenn Du nach 9, beziehungsweise 18 Loch einen Score von Even Par hast.

Je weiter entfernt vom Loch Du Deinen jeweils ersten Putt spielst, desto anspruchsvoller wird die Aufgabe. Auch hier macht es Sinn, zu experimentieren. Das ist übrigens eine tolle Übung für 2 Personen.

Spiele eine Runde mit einem Partner und schau', wer am Ende die wenigsten Putts macht. Mach' daraus ein kleines Match und spiele um einen Ball, ein Bier oder das Recht, bei Gewinn vom anderen die Schläger geputzt zu bekommen.

Tipps für die Clubmeisterschaften #3: Der spielerische Unterschied

Unter #1 haben wir von den Aspekten des Spiels gesprochen, die für Dich — vor allem aus mentaler Sicht — einen Unterschied machen. Es gibt allerdings auch Situationen und Schläge, die einen enormen spielerischen Unterschied machen.

Für uns persönlich sind das meistens die Par 5 Löcher. Ein Birdie an einem Par 5 ist aus theoretischer Sicht deutlich einfacher, als ein Birdie an einem Par 3 oder 4.

Anders als bei einem Par 3 oder 4, können wir das Grün der meisten Par 5's mit zwei Schlägen und damit nicht nur in, sondern gleichzeitig unter Regulation erreichen.

Da wir nur an einem Par 5 eine Chance auf ein Zwei-Putt Birdie haben, schenken wir diesen Löchern besondere Aufmerksamkeit — vorausgesetzt wir können den Platz vor dem Turnier mehr als nur einmal spielen. Da das bei den Clubmeisterschaften definitiv der Fall ist, können wir auch Dir diesen Ansatz nur empfehlen.

Was für uns die Par 5 Löcher sind, sind für Dich eventuell die kurzen Par 4 Löcher, auf denen Du mit Deinen Wedges glänzen kannst.

Finde die Bahnen, auf denen Du Deine Stärken ausspielen kannst und schlage mehrere Bälle aus den entsprechenden Schlüsselpositionen. Um das zu verdeutlichen, möchten wir noch einmal zu unseren Par 5's zurückkehren:

Wir spielen die meisten Bahnen rückwärts, wenn auch nur gedanklich.

Das ist einer der 7 Wege zur Effektivität, den Stephen R. Covey in seinem gleichnamigen Buch beschreibt. Zwar hat Coveys Buch per se nichts mit dem Golfspielen am Hut, doch die Prinzipien lassen sich problemlos übertragen. Das findet übrigens auch Ernie Els, der sich seinen Spitznamen Big Easy nicht nur aufgrund seines rhythmischen Schwungs verdient hat.

Els ist dafür bekannt, ein Loch umzudrehen, wenn er seine Strategie plant:

  • Von wo möchte ich putten, um den einfachsten Putt zu haben?
  • Von wo möchte ich dazu annähern — welchen Winkel, bzw. welche Distanz möchte ich zur Fahne haben? Was ist meine Lieblings-Annäherung?
  • Wie komme ich dort hin, beziehungsweise welchen Schläger muss ich am Abschlag dazu aus der Tasche ziehen?
  • Macht dieser Schläger Sinn oder ist ein anderer mit weniger Risiko verbunden?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich diese Taktik umsetze?

Die Mini-Version dieses Gedankenganges sieht für uns und unsere Par 5 Löcher wie folgt aus:

Die Fahne steckt rechts, also möchten wir mit dem ersten Schlag auf der linken Fairwayseite liegen. Dadurch haben wir mit dem zweiten Schlag einen guten Winkel ins Grün und liegen auch dann nicht allzu weit von der Fahne weg, wenn wir "nur" die Mitte des Grüns anspielen.

In unserer Vorbereitung schlagen wir deshalb mehrere Bälle ab und versuchen sowohl die linke, als auch die rechte Fairwayseite zu treffen (für den Fall, dass die Fahne — anders als in unserem Beispiel — nicht rechts, sondern links steckt). 

Zudem schlagen wir mehrere Bälle ins Grün, denn je öfter wir einer Situation begegnen, desto vertrauter kommt uns diese vor und Vertrauen ist für uns nach wie vor der Schlüssel zu einer guten Runde.

Zurück zu Dir und wie Du dieses Prinzip anwenden kannst:

Was kannst Du gut? Werde Dir darüber noch einmal glasklar. Denke an die Bahnen, auf denen Du Deine Stärken ausspielen und scoren kannst. Frag' Dich, was Du dazu tun musst. Wo Du Deinen Abschlag platzieren musst. Mit welchem Schläger Du annähern willst und aus welcher Distanz.

Feintune Dein Gefühl noch einmal für diese bestimmten Schlüsselsituationen, indem Du an den jeweiligen Bahnen mehr Bälle spielst, als sonst.

Bonus-Tipp für die Clubmeisterschaften

Unser Bonustipp für die Clubmeisterschaften ist.....Trommelwirbel bitte.....

Hab' Spaß!

Nervosität am ersten (oder letzten) Abschlag ist völlig normal und nichts, was Dich aus der Bahn werfen sollte. Interpretiere Deine Nervosität als das, was es für Dich sehr wahrscheinlich ist: Vorfreude!

Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg!

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Skins Game
Was Dich zudem besser macht

Wie funktioniert Skins Game?

Rickie Fowler, Matthew Wolf, Dustin Johnson und Rory McIlroy teeten am 17.05.2020 im Seminole Golf Club in Florida auf, um Geld für gemeinnützige Zwecke zu sammeln. Über 3 Millionen Dollar kamen dabei zusammen

Das Format: Skins Game.

Beim Skins Game hat jedes Loch einen zuvor festgelegten Wert. Wer den niedrigsten Score an einem Loch erzielt, sichert sich den damit zusammenhängenden Geldbetrag. Teilen sich zwei oder mehr Spieler ein Loch, wird der Geldbetrag auf das nächste Loch übertragen.  

Angenommen jedes Loch ist 1€ wert. Spieler A gewinnt Loch 1 und erhält den Euro. Spieler A und B teilen sich Loch Nummer 2, so ist Loch Nummer 3 nicht mehr nur 1€, sondern 2€ wert. Wer das Loch gewinnt, erhält den doppelten Betrag.

Wird auch Loch Nummer 3 geteilt, so überträgt sich der Wert beider Löcher auf Loch Nummer 4. Dieser Prozess wiederholt sich bis ein Loch schließlich gewonnen wird.

Professionelle Skins Games fanden 1983 zum ersten Mal ihren Weg in den TV. Damals setzte sich Gary Player gegen Tom Watson, Jack Nicklaus und Arnold Palmer durch.

Nachdem im Laufe der Jahre jedoch unter anderem Tiger Woods seine Teilnahme am Event zurückzog, verloren viele Zuschauer das Interesse. Die Einschaltquoten sanken, das Skins Game Event wurde 2008 zum letzten Mal ausgetragen.

Warum wir Ihnen hiervon erzählen?

Weil Skins Game nicht nur eine Menge Spaß macht, sondern auch den Turnierdruck simuliert, auf den viele von uns in der Saison 2020 durch die Coronavirus-Maßnahmen verzichten müssen.

Anders als bei einem herkömmlichen Matchplay, gibt es beim Skins Game keine geteilten Löcher. Je mehr Löcher sich zwei Spieler in Folge teilen, desto höher der Betrag, der sich am nächsten Loch gewinnen lässt. Auch wenn sich eine Gruppe nur auf einen kleinen Betrag pro Loch einigt, so sorgt der Einsatz für Abwechslung und Committment. Das hat einen netten langfristigen Nebeneffekt:

Wer auch im Training um etwas spielt, ist mit Turniersituationen vertraut und wird dort weniger oft von 
Nervosität oder Zweifeln überrascht. 

Alternative Skins Game Regeln

Idealerweise spielen bei einer Runde Skins zwei (oder mehr) ähnliche Handicaps gegeneinander. Um Handicap Unterschiede auszugleichen, spricht jedoch nichts gegen das Bilden von Zweierteams. Beide Teams treten nun im Best Ball Format (der beste Score pro Team gewinnt) gegeneinander an oder — um es so fair als möglich zu machen — im Format des klassischen Vierers. Hierbei spielen beide Spieler pro Team abwechselnd mit einem Ball.

Wer nur zu zweit unterwegs ist, kann den HCP Unterschied ausgleichen, indem das höhere der beiden HCPs an den 3 schwersten Löchern jeweils einen Schlag „vor“ bekommt. Soll heißen: An diesen Löchern zählt ein Doppelbogey, wie ein Bogey, ein Bogey wie ein Par und ein Par, wie ein Birdie.

Mehr Alternative Spielformen finden Sie auch in diesem Artikel. Und wo wir schon beim Thema sind:

Mehrere alternative Wege, um besser zu werden finden Sie in unserem Webinar „How to Break 90 — so spielen Sie regelmäßige Runden unter 90 Schlägen“.

In dieser rund 45 minütigen Präsentation zeigen wir Ihnen drei Wege, die Sie unbedingt kennen sollten, wenn Sie Runden in den mittleren und tiefen Achtzigern spielen wollen. Klicken Sie hier, um sich anzumelden oder mehr zu erfahren. 

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Besser Golf spielen
Golfblog, Was Dich zudem besser macht

Besser Golf spielen: 3 Ressourcen für den Wiederanfang der Saison

Die Golfsaison nimmt langsam aber sicher wieder Fahrt auf.

Aus diesem Grund möchten wir unsere drei bis dato beliebtesten Artikel in diesem Beitrag noch einmal zusammen fassen. BelowPar umfasst mittlerweile weit über 300 Artikel. Die Mehrheit davon steckt in unserer Academy.

Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Einstieg in unser Material sind oder einfach nur auf der Suche nach drei lesenswerten Artikel für den Neuanfang der Saison sind, dann sind Sie hier am richtigen Ort!

Die folgenden Artikel sind von lang nach kurz sortiert. Soll heißen: Wir beginnen mit dem dicksten Schläger im Bag und arbeiten uns über den Driver und die Eisen bis zum Grün. 

3 Geheimnisse für lange und präzise Drives

Jedes Loch beginnt mit einem Schlag vom Tee. Auch wenn es nicht immer Sinn macht, ein Loch mit dem Driver zu eröffnen, so hilft es enorm, die Option dazu zu haben.

Das setzt jedoch voraus, dass wir wissen, was wir mit dem Driver tun müssen und wie sich die Technik mit dem Driver von der Technik mit dem Holz 3 oder einem Eisen unterscheidet.

In diesem Artikel und dem dazugehörigen Video gehen wir diesen Unterschieden auf den Grund und zeigen Ihnen die drei wichtigsten Aspekte, die wir mit dem Driver beachten sollten. 

Grundlagen für einen konstanten Golfschwung

Landet unser Drive auf der Bahn, so sind wir meistens mit einem Schlag ins Grün konfrontiert. Oft kommt dabei ein Eisen zum Einsatz. Was Sie dabei beachten sollten, das und mehr beleuchten wir in diesem Artikel.

Übrigens: Nur weil der Golfschwung einen recht komplexen Eindruck macht, heißt das nicht, dass wir bei Abweichungen auch eine komplexe Lösung benötigen.

Angenommen Ihr Treffmoment leidet. Sie wünschen sich knackigere Ballkontakte und einen geraderen Ballflug. Die Chancen sind sehr gering, dass ihr „Fehler“ erst im Treffmoment auftaucht. Der Golfschwung ist eine Bewegungskette. Wie wir diese Kette in Gang setzen, wirkt sich auf alle weiteren Aspekte des Schwungs aus.

Wer mit unsauberen Treffmomenten oder ungewollten Flugkurven zu kämpfen hat, sollte in 9 von 10 Fällen einen Blick auf die Grundlagen werfen.

  • Wie greife ich den Schläger? 
  • Bin ich korrekt ausgerichtet? (Wer nicht korrekt ausgerichtet ist, kompensiert gerne während der Bewegung, um den Ball trotzdem noch Richtung Ziel fliegen zu lassen)
  • Erlaubt mir meine Körperhaltung eine saubere Schulterdrehung? 

Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel „Sie möchten einen konstanten Golfschwung? Vermeiden Sie diese grundlegenden Fehler“. Darin werfen wir einen Blick auf den Anfang der Bewegungskette und zeigen Ihnen, warum die Grundlagen so wichtig sind. Gleichzeitig lernen Sie, wie sie sich selbst überprüfen können.

Die 3 gängigsten Strategie-Fehler

Okay — der Driver sitzt, die Eisen sitzen… was „übrig bleibt“ sind Schläge auf und neben dem Grün. An dieser Stelle können wir Ihnen diesen Gastartikel für Golf TIME ans Herz legen. Hier nehmen wir Sie hinter die Kulissen einer Big Data Analyse und zeigen Ihnen die drei gängigsten Strategie-Fehler — nach HCP-Klasse sortiert.

Besonders interessant dabei finden wir die Unterschiede in Bezug auf den Einsatz der Wedges. Spieler und Spielerinnen mit gutem kurzen Spiel unterscheiden sich nicht nur durch eine solide Technik von Spielern mit ausbaufähigem kurzen Spiel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wenn Ihnen die Artikel gefallen, dann nehmen Sie sich doch 30 Sekunden Zeit und erzählen Sie jemandem davon. Eine Empfehlung ist das höchstmögliche Kompliment, das Sie uns machen können. 

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Kurzes Spiel

Diese Kurzspiel Statistik sollten Sie kennen

Das kurze Spiel ist nicht nur extrem wichtig für niedrige Scores. Das kurze Spiel gehört gleichzeitig zu den Bereichen, die wir auch in Zeiten von Corona üben können. Wer ausreichend Platz im Garten hat und bereit ist, den Rasen etwas in Mitleidenschaft zu ziehen, kann die jetzige Zeit nutzen, um am eigenen Spiel mit den Wedges zu feilen.

Um den Einsatz der Wedges dreht sich auch dieser Beitrag inklusive dem folgenden Video. 

Das Video ist ein Auszug aus einer rund 40-minütigen Präsentation, in der wir der Frage „wie spiele ich Runden unter 80 Schlägen?“ auf den Grund gehen. 

Die volle Präsentation erschien — zusammen mit dutzenden anderen Inhalten rund um das Thema besser werden — in unserer BelowPar Academy. Mehr Infos dazu finden Sie hier

Diese Kurzspiel Statistik sollten Sie kennen

Die Firma Shot Scope stellt eine GPS Uhr her, die uns nicht nur verschiedene Entfernungen zum Grün und zu allerlei Hindernissen anzeigt. Shot Scope zeichnet unser Spiel gleichzeitig auf. Und weil Shot Scope nicht erst seit gestern existiert, hat die Uhr bereits einige Runden miterlebt.

Shot Scope veröffentlicht die daraus entstehenden Statistiken regelmäßig auf der eigenen Webseite — übersichtlich und nach Handicap sortiert. Womit wir beim Thema dieses Beitrags wären: 

Ein gutes kurzes Spiel bedeutet nicht nur, dass wir unseren Ball sauber treffen, den Spin kontrollieren und den Ball letztendlich nah am Loch ablegen. Ein gutes kurzes Spiel bedeutet auch, dass wir zunächst einen Schritt zurücktreten und uns überlegen, was dazu notwendig ist. 

Wie oft stellen Sie Ihr Bag am einen Ende des Grüns ab, um dann mit nur einem Schläger zur anderen Seite des Grüns zu laufen und Ihren Ball zu spielen? 

Die Zahlen belegen: 

Gute Spieler — beziehungsweise Spieler mit einem guten kurzen Spiel — passen ihre Schlägerwahl der jeweiligen Situation an und nutzen alle Wedges, inklusive den niedrigen Eisen und dem Putter, um die kommende Aufgabe möglichst effektiv zu bewerkstelligen. 

Und das obwohl sie dank ihrer Erfahrung und ihrem Spielverständnis durchaus in der Lage wären, den Spieß umzudrehen und den Schläger der jeweiligen Situation anzupassen. 

Spieler mit ausbaufähigem kurzen Spiel tun das Gegenteil. Spieler mit ausbaufähigem kurzen Spiel tendieren häufig zu ein und demselben Schläger. Oft einem Schläger mit viel Loft, wobei der Ball weit fliegen und wenig rollen muss. Wer den Ball hiermit nur einen Tick dünn oder fett trifft, ist schnell in Schwierigkeiten. 

Daher unser Appell an Sie:

Machen Sie es sich am Ball möglichst einfach. Bietet uns eine Situation viel Grün, um den Ball rollen zu lassen, spricht nichts gegen einen Chip mit dem Eisen 9 oder 8. Achten Sie deshalb schon im Training auf Abwechslung. So fällt es Ihnen später deutlich leichter, Ihre Schlägerwahl der jeweiligen Situation anzupassen. 

Mehr über Shot Scopes GPS Uhr inklusive einem ausführlichen Erfahrungsbericht finden Sie hinter diesem Link

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Rory McIlroy
Golfblog, Mental

Mental Stark wie Rory McIlory

Helden, Legenden, Weltklasse Athleten. Wir haben viele Namen für diejenigen, die die Spitze einer Sportart erklommen haben, regelmäßig Turniere gewinnen und ihr Geld mit etwas verdienen, das für 99.9% aller anderen ein Hobby ist. Wir bewundern Profisportler nicht nur, weil wir uns manchmal wünschen, genauso spielen zu können, wie sie — wir bewundern Profisportler, weil deren Profession eine wunderbare Parallele zum Leben selbst darstellt:

Ein Ziel, eine Menge Hindernisse, Höhen und Tiefen.

Seit kurzem sitzt ein bekanntes und beliebtes Gesicht wieder auf dem Thron des Golfsports. Zum ersten Mal seit 2015 lautet der Name an der Spitze des Official World Golf Rankings „Rory McIlroy“. Damit belohnt er sich für einen positiven Trend, dessen Auslöser eine einzige Trainerstunde mit Brad Faxon gewesen sein könnte. 

Faxon galt als einer der besten Putter auf der PGA Tour. Ein Ruf von dem McIlroy 2018 nur träumen konnte. McIlroys Name erschien 2018 nur auf Platz 97 in der Strokes Gained Putting Kategorie. 2019 beendete er das Jahr auf Platz 24. War Faxons Einfluss der Grund? Gut möglich. Denn Gerüchten zufolge soll er mit Faxon vermehrt über Lockerheit — statt technischer Gedanken — beim Putten gesprochen haben. 

Nicht viele Profis lassen im Detail durchblicken, woran sie arbeiten und warum. Rory scheint dabei zumindest teilweise eine Ausnahme zu machen. McIlrory spricht offen über seine Bemühungen, sich vor allem mental weiter verbessern zu wollen. 

Wir haben — im Zuge seiner Rückkehr an die Weltspitze — alte und neue Interviews durchforstet und einige Tipps und Einblicke herausgefiltert, die uns alle ein bisschen besser machen können.

„Es geht nicht darum, wie ich in einem Turnier spiele“

Wir sprechen immer wieder gerne von sogenannten „Prozess-Zielen“. „Der Prozess“ bezieht sich nicht auf das gewünschte Endziel, sondern auf den Weg zu diesem Ziel. Der Prozess beinhaltet alle Dinge, die wir kontrollieren können und selbst in der Hand halten. Hierzu zählen beispielsweise…

  • unsere Körpersprache, 
  • unsere Selbstgespräche und
  • unsere Einstellung. 

McIlroys Einstellung hat sich vor den großen Events verändert. Statt sich zu 100% auf den „Career Grand Slam“ zu konzentrieren, behandelt er jedes Turnier gleich. Vor dem Masters 2019 sagte er: 

„Ich versuche jedes Turnier gleich zu behandeln. Es sind 72 Löcher, 18 Löcher pro Tag. Das ist nicht anders, als jedes andere Turnier, das wir gespielt haben. Besser zu werden und mein Handwerk zu meistern — das ist ein lebenslanger Weg. Es geht nicht darum, wie ich in einem Turnier spiele.“

„Mein Handwerk zu meistern“. Wow! Wann haben Sie den Golfsport das letzte Mal als Ihr „Handwerk“ angesehen, das Sie im Laufe Ihres Lebens immer weiter verbessern wollen? 

Viele Sportler im Allgemeinen sind an kurzfristigen Resultaten interessiert. Der Schwung soll für das Turnier am Wochenende sitzen. Was in ein, zwei oder drei Monaten passiert, ist erst einmal egal. Die Golfindustrie selbst ist eine „Quick-Fix“ Industrie. Schlägermodelle erscheinen fast schon im Monatstakt. An jeder Ecke finden wir den goldenen Tipp, der uns länger, präziser und besser machen soll — und all das so gut wie ohne Aufwand. 

Dieser Trend spiegelt sich im Turnierbereich wieder. After-Work 9 Loch oder Kurzplatz- Turniere machen den Sport zwar zugänglicher, die eigene Leistung jedoch auch oft nicht besser. 

Aus McIlroys Interview vor dem Masters 2019 können wir alle eine Menge mitnehmen. Die Idee dahinter ist einfach angewendet: Statt auf den vermeintlich „einfacheren“ Nachbarplatz zu fahren, um dort ein Turnier zu spielen, sollten wir uns schwierige Golfplätze und dementsprechende Herausforderungen absichtlich heraussuchen. Wirklich besser werden statt nur auf dem Papier (in Form eines niedrigeren HCPS) besser werden. 

„Durchhalten bis sich das Blatt wendet“! 

„Du musst durchhalten. Durchhalten, durchhalten, durchhalten bis sich das Blatt für dich wendet.“ 

Das beste Beispiel hierfür liefert McIlroy selbst. McIlroy eröffnete die British Open 2019 mit einem Quadrouplebogey und beendete die Runde mit einem Triplebogey. 

Mit 8 über Par nach Runde 1 war das Wochenende mehr als in Gefahr. Wir persönlich kennen mehrere Spieler, die ein mehrtägiges Turnier nach einer solchen Leistung abbrachen und nach Hause fuhren. Oft nicht einmal mit einer Ausrede. Viele gaben offen zu, dass das HCP geschont werden soll. Schlechte Runden sind frustrierend, keine Frage. Doch die Message, die wir uns danach senden, entscheidet, ob aus einem frustrierenden Ergebnis zwei, drei oder sogar eine ganze Saison wird. 

McIlroy kämpfte in Runde 2 der Open um jeden Schlag, spielte 5 Birdies auf den zweiten Neun und notierte eine 65. 14 Schläge besser als am Tag zuvor. 

Auch wenn es für den Cut letztendlich nicht reichte. Sich in den Spiegel schauen und sich sagen zu können, dass man alles gegeben hat. Dass man dort weitergemacht hat, wo andere aufgehört hätten — das ist eine Menge wert. 

Kalt wie Brooks Koepka  

Nach seinem Sieg bei der Tour Championship 2019 meinte McIlroy, dass er sich eine Scheibe von Brooks Koepka abschnitt und sich grundsätzlich gerne mehr wie Koepka verhalten würde. Hochfokussiert und fast schon kalt — in Drucksituationen am Sonntagnachmittag wie am dritten Loch an einem Donnerstag. 

In einem Interview mit dem Magazin „Irish Independent“ verriet McIlory, dass er in der Vergangenheit nicht immer ideal mit schwierigen Situationen umging und deshalb immer größeren Gefallen an der alten, griechischen Philosophie des Stoizismus fand. 

Ryan Holidays „Das Hindernis ist dein Weg“ und „Dein Ego ist dein Feind“ sind zwei Bücher, die in McIlroys Regal stehen und ihm in jüngster Vergangenheit enorm geholfen haben sollen. „In ‚Das Hindernis ist dein Weg‘ geht es um Herausforderungen und darum, dass man sich mit Herausforderungen anfreunden soll. Ich war nicht immer ein Freund von Herausforderungen“, meinte McIlroy gegenüber Journalist Paul Kimmage.  

Herausforderungen sind nicht nur normal und gehören zum Prozess dazu. Herausforderung machen einen großen Teil des Prozesses selbst aus. Es ist leicht, sich auf kurzfristige Resultate zu fokussieren. Doch was kommt nach dem großen Turnier auf das wir monatelang hin fiebern? 

Wer McIlorys Modell folgen und sein „Handwerk“ über die Jahre immer weiter meistern will, sollte an einzelnen Trainingseinheiten im Winter genauso viel Gefallen finden, wie an denen vor einem großen Turnier. 

Holiday beendet eines seiner Kapitel in „Dein Ego ist dein Feind“ mit den Worten: „Um uns herum gibt es nur Arbeit zu tun und Lektionen zu lernen.“ Kein großes Endziel. Keinen persönlichen Grand-Slam. Holidays Bücher lesen sich vielleicht jedoch gerade deshalb enorm ansprechend. Kein klassisch „westlicher“ Erfolgsratgeber, der uns vorschreibt, inspiriert und motiviert an die Arbeit zu gehen. Methodische Entschlossenheit, statt ein Szenario, das uns allen schon einmal begegnet ist: 

Wir lesen, sehen oder hören etwas, werden inspiriert, setzen uns ein großes Ziel und trainieren hochmotiviert, wie der Weltmeister für die nächsten 2 Wochen. Flacht die ursprüngliche Motivation ab, weil wir nicht sofort die Resultate sehen, die wir uns wünschen, fallen wir in alte Muster zurück. 

Ein spielerischer und emotionaler Kreislauf mit dem die neue Nr. 1 so schnell nichts mehr zu tun haben will. Wir drücken die Daumen. 

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Golf Aufwärmen
Golfblog, Was Dich zudem besser macht

Die optimale Vorbereitung auf eine Runde

Was sehen Sie, wenn Sie Golf im Fernsehen gucken? Werden Sie neugierig, wenn Sie beim Blick auf das Leaderboard ausschließlich tiefe Runden unter Par erkennen? Oder stecken Sie Profis und deren Leistung in „eine andere Liga“, die mit dem Amateursport nichts zu tun hat?

Es stimmt, dass nicht jeder die Athletik und den Körperbau hat, um Drives, wie Dustin Johnson zu schlagen. Es stimmt allerdings auch, dass wir alle die Möglichkeit haben, uns wie Dustin Johnson auf eine Runde vorzubereiten. Letzteres wird — zu Unrecht — oft unterschätzt. 

Die optimale Vorbereitung einer Golfrunde

Kein Profi rollt aus dem Bett, kippt einen Espresso runter und marschiert zum ersten Abschlag. Profis wärmen sich auf. Physisch und mental. Beides muss weder kompliziert, noch zeitintensiv sein. Wer auf Kaltstarts verzichtet, hat die halbe Miete bereits in der Tasche.

Stellen Sie sich vor, es ist Winter. Ihr Auto parkt draußen auf der Straße. Sie kratzen die Scheiben frei, setzen sich mit einem Kaffee-to-Go-Becher ins Auto und starten den Motor. Treten Sie das Gaspedal nun sofort durch und schießen mit Vollgas zur Arbeit? Oder rollen Sie entspannt los und geben dem Motor einige Minuten, um warm zu werden?

Selbst wenn Sie direkt von Null auf Hundert durchstarten — Ihr Auto können Sie ersetzen, Ihren Körper nicht. Ein kurzer Besuch auf dem Puttinggrün, ein paar Chips und Pitches sowie ein paar lockere Schwünge auf der Range reichen oft schon aus, um die Runde mit mehr Gefühl anzutreten.  

3 Dinge sollten Sie unserer Meinung nach beim Aufwärmen beachten. 

1.) Eine optimale Vorbereitungszeit gibt es nicht

PGA Tour Pro Charley Hoffman verbringt viel Zeit auf dem Übungsareal bevor er an der 1 aufteet. Bis zu 1,5 Stunden soll sein Aufwärmprogramm dauern. 

Rory McIlroy dagegen, betritt die Anlage erst 50 Minuten vor seiner Startzeit: 

Wir glauben nicht, dass es so etwas, wie die optimale Zeit für ein Aufwärmprogramm gibt. Wir glauben jedoch, dass jeder Spieler — egal, welcher HCP-Klasse — einmal in sich gehen und sich fragen sollte, womit er sich am wohlsten fühlt. Nehmen Sie Ihre besten Runden dabei als Referenz:

  • Wie haben Sie sich vor Ihrer besten Runde aufgewärmt?
  • Was hat Ihnen das notwendige Selbstvertrauen für diese Runde gegeben?

2.) Egal, wie lange Sie sich aufwärmen — arbeiten Sie sich langsam nach vorne

Wir haben jetzt schon von 3 unterschiedlichen Personen gehört, dass sie auf der Range auf Dehnübungen verzichten, weil sie finden, Dehnübungen seien etwas für gute Spieler. Es sei doch peinlich, wenn der Ball nach einem ausgiebigen Aufwärmprogramm keine 200m fliegt.

Das ist schade, denn ein aufgewärmter Körper ist ein lockerer Körper. Und ein lockerer Körper zieht einen entspannteren Schwung nach sich. Wer sich dehnt, dreht sich besser, bewegt sich leichter und beugt Verletzungen vor. Bitte bedenken Sie: Sie spielen Golf für sich, nicht für andere.

Eine Aufwärmübung für Brust und Schultern zeigt uns Personal Trainer Nino Gräser in einem Gastartikel. Das Video daraus haben wir hier eingebunden: 

Achten Sie neben einigen Dehnübungen darauf, dass Sie nicht sofort alles geben. Wer auf der Range direkt zum Driver greift, hat das Ziel des Warmups nicht verstanden. Vor der Runde wollen wir die Muskeln lockern und unseren Rhythmus finden. Greifen Sie zunächst zu einem Wedge und arbeiten Sie sich langsam über die kurzen und mittleren Eisen bis zu den langen Eisen und den Hölzern vor. 

3.) Beziehen Sie die mentale Seite in die Vorbereitung ein

Profi Trainer James Lockrose verriet uns im Interview

„Manchmal fahren wir auf die Range, erwarten einen schönen, weichen Draw, schlagen jedoch — aus welchem Grund auch immer — einen Fade nach dem anderen und treffen jeden Ball an der Hacke. Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie an diesem Tag den Fade spielen, wenn sie die Umstellung zum Draw nicht innerhalb weniger Minuten hinbekommen. Ich kann jedem Amateur nur raten, dasselbe zu tun. Wir müssen mit dem Partner tanzen, den wir mitbringen.“

Beim Aufwärmen geht es nicht nur darum, dass wir den Körper aufwärmen. Es geht zudem darum, dass wir den Kopf aufwärmen. Zu wissen, mit welcher Tendenz wir an einem bestimmten Tag zu tun haben, ist wichtig. Nicht, damit wir uns über eine suboptimale Flugkurve beschweren können. Sondern damit wir kommende Schläge entsprechend planen können. 

Wir persönlich spielen den Platz der kommenden Runde auf der Range einmal durch. Bäume, Zaunpfähle, Fahnen oder Entfernungsschilder bilden hierbei Fairways, Bunker und Grüns nach. Diese Übung stellt uns auf die Runde ein. Wir gehen sicher, dass wir in Gedanken bei der kommende Aufgabe sind und die Schläge einmal durchmachen, die wir später brauchen.  

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Golfmagazin
Golfblog, Was Dich zudem besser macht

Deutschlands erstes Golfmagazin rund ums Besser Werden

Wir haben die letzten 15 Jahre damit verbracht, (fast) auf der ganzen Welt Golfturniere zu spielen. Dabei haben wir von großartigen Trainern, Sportpsychologen, Mitspielern und Fitness Coaches lernen dürfen und immens wertvolle Erfahrungen gemacht.

Da diese Erfahrungen dem Durchschnittsgolfer oder Wochenendkrieger meist verschlossen bleiben, teilen wir diese Erfahrungen — zusammen mit Produkttests und Interviews — auf BelowPar.de.

Während wir diese Zeilen schreiben, ist BelowPar rund 3 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Wir haben um die 200 Artikel und Videos veröffentlicht — die Mehrheit davon in unserer Academy. Allein unsere eBooks belaufen sich auf mehr als 300 Seiten und alle davon drehen sich um eine einzige Frage: 

Wie werde ich besser — ohne Stundenlang zu trainieren und den Spaß am Spiel zu verlieren? 

Diese Frage steht auch im Kern des BelowPar Reports — dem ersten und einzigen Golf-Magazin, bei dem sich alles ums besser werden dreht. Der BelowPar Report entstand, weil wir Ihnen unser Material noch zugänglicher machen wollen. Wir möchten Ihnen als Leser und Leserin ein übersichtliches Format zur Verfügung stellen, in dem Sie mehrere Beiträge zu verschiedenen Themen finden.

Packt ein bestimmtes Thema Ihr Interesse, können Sie das Thema später vertiefen. 

Unser erster BelowPar Report erschien zu Weihnachten 2019. Darin finden Sie mehrere Impulse rund um das Putten, das Chippen, das lange Spiel und die mentale Seite unserer wunderschönen Sportart. 

Wo finde ich den BelowPar Report?

Den BelowPar Report bieten wir — gesammelt mit all unseren anderen Inhalten — in der BelowPar Academy an.

Mit einer Mitgliedschaft in der BelowPar Academy haben Sie unbegrenzten Zugriff auf…

  • all unsere bestehenden eBooks
  • all unsere kommenden eBooks
  • all unsere bestehenden digitalen Trainingsprogramme
  • all unsere kommenden digitalen Trainingsprogramme sowie
  • dutzende Bonus- Artikel- und Videos 

Unter den eBooks, die Sie erhalten, sind: 

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Platzstrategie Golf

(Insgesamt über 300 Seiten rund um die verschiedensten Aspekte des Besserwerdens.)

Zudem erhalten Sie Zugang zu

  • all unseren kostenpflichtigen, umfangreichen Trainingsplänen und Trainingsprogrammen, darunter die BelowPar Eagle Edition und Mental Mastery
  • dutzenden Bonus- Artikeln und Videos, die wöchentlich erweitert werden und anderen Blog-Lesern verschlossen bleiben
  • dem BelowPar Report — dem ersten deutschsprachigen, digitalen Magazin, das sich ausschließlich dem Besserwerden widmet

In der BelowPar Academy finden Sie unsere besten Inhalte. Alle Inhalte, die wir in der Vergangenheit produziert haben sowie alle Inhalte, die wir in Zukunft produzieren werden, wandern in die Academy.  

Würden Sie all diese Inhalte einzeln bei uns im Shop erwerben, würden Sie über 300€ investieren. 

  • Wenn Ihnen unser Blog oder Newsletter in der Vergangenheit weitergeholfen hat, 
  • Wenn Sie unsere öffentlichen Videos und Artikel mögen und
  • Wenn Sie in dieser Saison endlich den schlummernden Tiger in sich wecken wollen…

…dann können wir Ihnen versichern, dass Sie die BelowPar Academy lieben werden. Die Academy ist der Blog hinter dem Blog, dessen Inhalte ständig wachsen. Hier veröffentlichen wir so viel, wie nirgendwo anders. Doch viel wichtiger, als die Tatsche, dass wir uns in erster Linie um die Inhalte in der Academy kümmern ist, dass die Inhalte darin andere Spieler und Spielerinnen besser machen. Unser Material funktioniert: 

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Da Sie sich im BelowPar Blog wiedergefunden haben, würden wir stark darauf tippen, dass Sie…

  • nach alternativen Wegen suchen, um besser zu werden 
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  • dass Ihnen gefällt, was BelowPar macht.

Wenn die Leidenschaft vorhanden ist, dann fehlt oft nur noch eine Anleitung. Eine Anleitung, die den Sport aus einer 3D Perspektive betrachtet und Ihnen Methoden, Ideen und Strategien zeigt, die Ihr Spiel ganzheitlich verbessern und über schwachsinnige „so schwingen Sie wie die Profis“-Anleitungen hinausgehen. Hier lernen Sie, was Sie wirklich tun sollten, um besser zu werden. 

Ob unser Material auch für Sie funktioniert?

Probieren Sie es aus! Denn statt für über 300€, wie normalerweise, erhalten Sie unsere Inhalte in der Academy schon ab 19,95€ im Monat. Zudem schenken wir Ihnen die ersten 10 Tage! Ja, Sie haben richtig gelesen. 

Wenn Sie die BelowPar Academy nicht lieben, kündigen Sie innerhalb der ersten 10 Tage wieder und Ihre Zahlungsmethode wird gar nicht erst belastet. 

Darüber hinaus können Sie die Academy jederzeit kündigen. Wie lange Sie von unseren Anleitungen profitieren möchten, entscheiden nur Sie.

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Shot Scope
Was Dich zudem besser macht

Tour-Level Statistiken für die Hosentasche

Wir sind ständig auf der Suche nach Menschen, Ideen und Hilfsmitteln, die uns besser machen. Nicht immer stoßen wir dabei auf etwas, das funktioniert. Doch wenn wir etwas finden, dann teilen wir es hier auf BelowPar.de.

Vor Kurzem sind wir auf die (laut Hersteller) „weltweit cleverste Golfuhr“ gestoßen, die uns auf der Runde nicht nur verschiedene Entfernungen anzeigt, sondern diese gleichzeitig via GPS aufzeichnet und uns nach der Runde eine Zusammenfassung inklusive Analyse ausspuckt.

Nach einigen Runden erhalten wir unsere eigenen, individuellen Statistiken und können so die Aspekte unseres Spiels ausfindig machen, denen wir im Training etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen sollten. Bis zu 8 Schläge soll ein durchschnittlicher Amateur dank diesen statistischen Einblicken sparen können.

Die Uhr nennt sich Shot Scope V2 und kostet mit rund 200€ sogar weniger als ein herkömmlicher Entfernungsmesser. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen. Wir wollten wissen:

  • Hält die Uhr, was sie verspricht? 
  • Erhält man damit wirklich eine zuverlässige Zusammenfassung der eigenen Runde inklusive verlässlicher Statistiken?
  • Und welcher Spielertyp profitiert am ehesten von der Uhr?

Das und mehr erfahren Sie in den folgenden Abschnitten. 

An dieser Stelle möchten wir noch erwähnen, dass uns Shot Scope die Uhr kostenlos zukommen ließ. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um einen bezahlten Produkttest. Was wir in den folgenden Zeilen schreiben, ist unsere Erfahrung und unsere Meinung.

Vor der Runde: Uhr und App einrichten

Lieferumfang: App, Sensoren, Shot Scope Uhr.

Die Uhr wird mit rund 20 verschiedenen Sensoren geliefert, die oben auf die Griffe „aufgeschraubt“ werden. Dank dieser Sensoren müssen wir unsere Schläge nicht manuell ins Handy eintippen. Die Uhr erkennt automatisch, welchen Schläger wir in der Hand haben und speichert das Ergebnis. Die Sensoren wiegen kaum etwas, stören oder verändern auch den Schwung nicht. Plus: Sie sind turnierzulässig. 

Die Sensoren werden auf die Griffe aufgeschraubt und können jederzeit wieder abgenommen werden (sollten Sie Ihren Schlägersatz wechseln)

Bevor die Uhr eine Runde aufzeichnen und später auswerten kann, müssen wir den Platz, den wir spielen, über die App herunterladen. Shot Scope ist eine eine schottische Firma, alle britischen Plätze lassen sich daher problemlos in der Datenbank finden. Doch auch der Großteil aller Plätze der DACH-Region findet sich in im Shot Scope System. Ob auch Ihr Heimatplatz dazu gehört, finden Sie ganz einfach über diesen Link heraus: https://shotscope.com/eu/course-search/.

Haben wir unseren Heimatplatz über die App heruntergeladen, müssen wir die App mit der Uhr synchronisieren. Alles was wir danach tun müssen, um eine Runde mit der Uhr zu drehen, ist fast schon zu einfach. Wir laufen an den Abschlag, schalten die Uhr ein und bestätigen, dass wir uns gerade am Abschlag unseres Heimatplatzes befinden. 

A​​​​uf der Runde: Die Uhr dient als Entfernungsmesser

Wer auf der Runde normalerweise keine Uhr trägt, braucht wahrscheinlich etwas Zeit, um sich an das neue Gefühl am Handgelenk zu gewöhnen. Zwar ist die Uhr nicht schwer, dafür allerdings recht groß, fast schon etwas klobig. Zu Anfang wussten wir nicht so recht, ob uns die Größe auf der Runde stören würde. Gerade, wenn es im Sommer heiß wird. 

Die Uhr is recht groß, dafür jedoch ziemlich leicht und stört deshalb auch nicht beim Schwingen 

Auf den ersten Löchern war die Uhr am Handgelenk definitiv spürbar. Gestört hat uns die Uhr allerdings nie. Wahrscheinlich, weil wir wissen, was damit möglich ist. So nehmen wir ein etwas weniger schickes Design gerne in Kauf.

Shot Scope V2 dient uns während der Runde hauptsächlich als Entfernungsmesser. Wir erfahren vor jedem Schlag, wie weit wir zum Anfang, zur Mitte und zum Ende des Grüns haben. 

Die Uhr zeigt: 297m bis Mitte Grün, 312m bis an den hinteren Rand und 283m an die vordere Grünkante

Gleichzeitig zeigt uns die Uhr, wie weit der nächstgelegene Bunker oder das nächstgelegene Wasserhindernis von uns entfernt ist und wie weit unser Ball fliegen muss, um nicht im Hindernis zu landen. Für den ein oder anderen ist diese Info sehr praktisch, denn es ist nicht immer einfach, den Anfang oder das Ende eines Hindernisses mit einem Laser zu messen. 

An diesem Loch stehen uns 2 Bunker im Weg. Shot Scope gibt an, wie weit der Ball fliegen muss, um diese aus dem Spiel zu nehmen 

Einziger Nachteil in unseren Augen ist, dass die Uhr die genaue Fahnenposition nicht erfassen kann. Grünanfang, Grünmitte und Grünende — diese Angaben sind für Anfänger und höhere Handicaps vollkommen ausreichend. 

Doch spätestens im Single-HCP-Bereich sind genaue Entfernungsangaben ein Muss und der Grund, warum es mittlerweile nicht einen guten Spieler mehr gibt, der eine Runde ohne Laser dreht. Je eher wir wissen, wie weit wir zur Fahne haben, desto besser das Feedback, das wir nach dem Schlag erhalten. Und ohne Feedback besser zu werden, ist schwierig.

Da Shot Scope V2 Fahnenpositionen nicht automatisch ermitteln kann, müssen wir an jedem Loch kurz bestätigen, dass wir uns auf dem Grün befinden. Dazu klicken wir einen der fünf Buttons am Rande des Gehäuses. Abgesehen davon macht die Uhr ihr Ding während der Runde vollkommen alleine.

0, 1, 2 oder 3...Shot Scope fragt uns an jedem Loch, wie viele Putts wir benötigt haben

Nach der Runde: Wir erhalten eine genaue Auswertung und Analyse unseres Spiels

Nach der Runde verbinden wir die Uhr erneut mit der App auf unserem Smartphone oder Tablet. Die Daten, welche die Uhr über den Verlauf der Runde gesammelt hat, werden so grafisch dargestellt, können ausgewertet und feingetunt werden.

Apropos Feintuning: Wir haben festgestellt, dass die Uhr bei langen Schlägen zwar relativ genau ist, auf den Grüns kommt das GPS jedoch an seine Grenzen. Shot Scope ist sich dessen bewusst und gibt uns die Möglichkeit, einzelne Schläge neu zu platzieren. 

Zugegeben, dieser Vorgang ist mit etwas Aufwand verbunden. Doch dieser Aufwand lohnt sich. Einerseits, weil wir ohne diesen Aufwand ungenaue oder sogar falsche Statistiken angezeigt bekommen. Und andererseits, weil die App uns wirklich jede denkbare Statistik wunderschön aufbereitet anzeigt. 

Die Oberfläche der App ist auf Deutsch, ab und zu hat sich jedoch ein Übersetzungsfehler eingeschlichen. "Approaches" wurde in diesem Fall nicht mit "Annäherungen" sondern mit "Ansätze" übersetzt

Von der Gesamtlänge verschiedener Schläger über die Anzahl unserer Fairway- und Grüntreffer bis hin zur durchschnittlichen Entfernung zum Loch nach einem Annäherungsschlag — das Shot Scope Performance Dashboard innerhalb der App zeigt uns wirklich alles, was wir über unser Spiel wissen sollten. 

Shot Scope verwendet die absolute Schlaglänge, der Kontext des Schlages wird logischerweise nicht mit berücksichtigt. Legen wir einen Ball mit einem Eisen 7 quer oder punchen unseren Ball zwischen den Bäumen durch, so registriert Shot Scope auch die Länge dieses Schlages

Wir können unter anderem einsehen…

  • welchen Schläger wir wie oft verwenden, 
  • wie oft wir einen bestimmten Schläger verwenden und wie weit dieser fliegt,
  • ob wir Fairways und Grüns auf der linken oder rechten Seiten verfehlen, 
  • wie weit der durchschnittliche Annäherungsschlag von der Fahne weg liegt und
  • wie viele Putts wir pro Grün machen und aus welcher Distanz wir wie viele Putts lochen. 

Alle Angaben lassen sich zudem nach Schläger und Untergrund sortieren. So erhalten wir beispielsweise nicht nur die absolute Anzahl getroffener Fairways, wir können diesen Wert nach Schläger sortieren. So erhalten wir eine Auswertung für den Driver und das Holz 3, wenn wir das möchten.

Auch unsere Schläge ins Grün lassen sich nach Schläger und Untergrund sortieren. Sofern wir möchten, können wir die Anzahl getroffener Grüns aus dem Semirough mit dem Eisen 7 einsehen. Ob uns dieser spezielle Wert etwas nutzt, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Die Details, die vom Tee oder ins Grün vielleicht nicht so relevant sind, sind ums Grün herum durchaus hilfreich. So sehen wir nicht nur, wie weit unsere Annäherungen vom Loch entfernt sind, wenn wir ein Grün verfehlen. Wir können diesen Wert auch für Chips, Pitches oder Bunkerschläge einsehen und unser Training um die Werte mit dem größten Potential herum aufbauen. 

Lohnt sich Shot Scope V2 auch für mich? 

Die kurze Antwort darauf lautet ja! Wir glauben, Spieler und Spielerinnen aller HCP Klassen können von Shot Scope und den damit verbundenen Statistiken stark profitieren. 

Die lange Antwort erfordert jedoch ein paar zusätzliche Hintergründe. Vielleicht starten wir mit der Frage, warum ein Entfernungsmesser und regelmäßige Rundenanalysen überhaupt Sinn machen. 

„Übung macht den Meister.“ 

„Das Gesetz der Wiederholung.“ 

„Was wir häufig tun, verbessern wir.“ 

All diese Klischees sind durchaus richtig, jedoch auch nicht ganz vollständig. Ja, was wir wiederholen, wird besser. Doch was sollten wir wiederholen? Beobachten Sie bei Ihrer nächsten Trainingseinheit doch einmal, wie viele Spieler und Spielerinnen sich einen Korb Bälle rauslassen und diesen dann ohne Aufwärmprogramm, ohne Ziel und Verstand auf die Range feuern. 

Wir garantieren Ihnen, dass maximal eine Person von 10 einen klaren Plan hat. Der Rest macht sich kaum bis gar keine Gedanken über das eigene Training. Wiederholung allein wird es schon irgendwie richten. Das ist schade, denn…

Was wir wiederholen ist genauso wichtig, wie die Tatsache, dass wir wiederholen. 

Der Tag hat nicht genug Stunden, um alle Schläge zu trainieren, die wir auf dem Platz irgendwann einmal benötigen könnten. Wer besser werden will, muss priorisieren. Hier kommen Rundenanalysen ins Spiel. 

Eine Rundenanalyse verrät uns, wie es um unser Spiel steht. Wo wir Schläge liegen lassen und wo wir Schläge gut machen. Das gibt uns einerseits die Chance, unseren Trainingsfortschritt zu beobachten. Andererseits finden wir so heraus, was wir verstärkt trainieren sollten. 

Wer 3 Mal die Woche zum Training fährt und seit 3 Jahren mehr oder weniger die gleichen Runden spielt, merkt auf diese Weise relativ schnell, dass das eigene Training nicht zielführend ist. Dank vernünftiger Statistiken lassen sich Schwächen schnell identifizieren (und verbessern).

Vernünftig ist hierbei das Stichwort. Wir alle haben eine bestimmte Idee von unserem Spiel. Wir alle haben auch eine bestimmte Idee von den Dingen, die wir tun müssen, um besser zu werden. Doch nicht immer stimmt diese Idee mit der Realität überein. Und nicht immer ist diese Idee präzise genug, um damit tatsächlich etwas anfangen zu können. 

„Meine Drives sind nix.“

„Ich schlage alle Bälle nach rechts.“ 

„Ich treffe meine Hölzer nicht.“

Solche Aussagen hört man ab und zu auf der Clubterrasse. Zwar sind solche Einschätzungen nicht falsch, allerdings auch nicht präzise genug und damit nicht umsetzbar. 

Tatsächlich zu wissen, wie es um das eigene Spiel steht, ist verdammt powervoll und befreiend. Warum befreiend? Weil es dank unzähliger Artikel, Neuigkeiten, Videos, Trainingshilfen und Schlägermodelle heute unheimlich leicht ist, vom Weg abzukommen. 

An jeder Ecke finden wir eine Meinung, einen Tipp oder ein Tool, das uns eine andere Richtung zieht. Wer nicht aufpasst, verfällt dem Eichhörnchen-Syndrom und rennt von einer Nuss..ähm Trainings- oder Spielidee.. zur anderen. Das ist mental nicht nur anstrengend, sondern auch nicht sonderlich effektiv. Wir müssen unserem Training die Chance geben, uns besser zu machen. Wer mal das trainiert, mal das und mal das — immer auf der Suche nach etwas Neuem — verpasst diese Chance. 

Fokus ist, vor dem Hintergrund der schieren Anzahl an Informationen, heutzutage essentiell. Klar, Inspiration schadet nicht. Wir alle brauchen ab und zu eine neue Idee. Doch es hilft zu wissen, wie diese Idee in das eigene Spiel passt. Nicht durch spontane Einschätzungen, sondern durch nackte Zahlen und harte Fakten

Durch Statistiken sind wir dazu in der Lage. Wir wissen jederzeit, wie sich unser Training auf unseren Score und die verschiedenen Bereiche, aus denen sich dieser Score zusammensetzt, auswirkt. So können wir im Training an der für uns richtigen Stelle ansetzen. Gleichzeitig bereichern wir damit die Zusammenarbeit mit dem Pro.

Unser Fazit — Tour-Level Statistiken für die Hosentasche

Aus diesem Grund lohnt sich die Shot Scope V2 Uhr für Spieler aller HCP-Klassen. Egal, ob Anfänger oder Proette — wer sein Spiel kennt, kann im Training entsprechend handeln. 

Die folgenden 3 Gründe haben uns von der Uhr überzeugt: 

1.) Die Aufbereitung der Statistiken

Auf pgatour.com/stats und https://www.europeantour.com/european-tour/stats/ finden Fans und Spieler jede denkbare Statistik. 

  • Der längste Driver, 
  • der beste Putter aus 1m, 
  • der beste Putter aus 3m, 
  • der Spieler mit den genauesten Annäherungsschlägen… 

…die Tour vermisst so ziemlich alles und gibt die Werte online in mehreren Leaderboards bekannt. Profis wissen über den Verlauf einer Saison jederzeit, wo sie stehen — sofern sie das möchten.  

Amateure wissen das meist nicht. Es sei denn, sie nehmen sich nach der Runde die Zeit für eine Rundenanalyse. Auch wenn man den Dreh nach einiger Zeit raus hat und immer schneller wird — eine herkömmliche Rundenanalyse analysiert eben nur eine Runde. Langfristige, laufende Statistiken zu führen, ist etwas zeitaufwendiger. 

Shot Scope verfolgt unsere Runde via GPS und sammelt dabei allerlei Daten. Zwar müssen wir diese nach der Runde noch einmal überprüfen und (rund ums Grün) etwas nachjustieren. Doch dieser Vorgang dauert nicht länger als eine herkömmliche, handschriftliche Rundenanalyse. Und wir müssen uns keine Gedanken über die Aufbereitung der Daten machen. 

Die Shot Scope App updatet unsere Statistiken nach jeder neuen Runde. Gleichzeitig lassen sich die Daten nach Saison sortieren. Wer in 2 Jahren wissen will, ob und wie er sich in der Zwischenzeit verbessert hat, findet hier Antworten. 

Zugebenen, nicht alle dieser Statistiken sind relevant. Es mag vielleicht lustig sein, Freunden nach der Runde erzählen zu können, dass Sie mit dem Eisen 7 aus dem Semirough 90% aller Grüns treffen — doch wie wenden Sie diese Info zukünftig an?

Egal ob vom Fairway oder aus dem Semirough, Shot Scope zeichnet unsere Performance auf

So wie manche Daten, die von der Tour gesammelt werden, eher etwas für Fans und Statistik-Nerds sind, so sind nicht alle Daten der Uhr für unseren spielerischen Fortschritt relevant. Unser Tipp daher: 

Erfinden Sie das Rad nicht neu. Konzentrieren Sie sich auf die Basics: 

  • Wie viele Fairways treffe ich? Was sind meine Tendenzen, wenn ich ein Fairway verfehle? Links oder rechts?
  • Wie viele Grüns treffe ich? Wo verfehle ich ein Grün, wenn ich mal daneben liege? (So lassen sich Tendenzen besser erkennen. Sie finden heraus, warum Sie ein Grün verfehlen. Ist der Schwung, die Strategie oder eine falsche Schlägerwahl die Ursache?)
  • Aus welcher Distanz liegen Sie am nächsten an der Fahne? (Dieser Wert informiert Ihre Platzstrategie. Platzieren Sie Ihre Abschläge und Transportschläge so, dass Sie häufig aus dieser Distanz annähern können)
  • Wie weit liegt mein durchschnittlicher Annäherungsschlag vom Loch weg? (Hier macht es Sinn nach Schläger [Sandwedge, Eisen 9, Lobwedge etc.] und Untergrund [Fairway, Semirough oder Bunker] zu sortieren. Die entsprechenden Werte inspirieren Ihr Training)
  • Wie viele Putts brauche ich im Schnitt, wenn ich ein Grün treffe? Aus welcher Distanz mache ich die meisten 1-Putts? Aus welcher Distanz die meisten 3-Putts?

Merken Sie, wie wertvoll diese Werte sind? Statt einfach auf gut Glück drauf los zu trainieren, sind Sie nun in der Lage, sich den Dingen zu widmen, die für Sie am relevantesten sind. Sie wählen eine Übung nun nicht mehr willkürlich aus, sondern nutzen das, was zu Ihren Werten passt. Sie trainieren die Distanzen mit dem für Sie größten Potential, widmen sich den wichtigsten Annäherungsschlägen und putten aus den für Sie wichtigsten Entfernungen. 

2.) Die Einfachheit der Anwendung

Zu wissen, wo man steht. Zu wissen, was man am ehesten trainieren sollte. Zu wissen, ob man durch das eigene Training besser wird — all das ist wichtig. Doch die besten Rundenanalysen helfen uns nicht weiter, wenn die Daten nicht ansprechend aufbereitet werden und mit einem Blick einsehbar sind. Das Performance Dashboard der Shot Scope App macht all das sehr einfach.

Kein Papierkram. Keine Schublade voller Scorekarten und eine halbherzig gepflegte Excel Tabelle. Dank der App steckt alles in einer übersichtlichen Plattform, die wir fast überall dabei haben. 

Die Sensoren werden von Hand auf die entsprechenden Schläger "geschraubt". Die Uhr erkennt so automatisch, welchen Schläger wir in der Hand halten und kann diese Info mit verschiedenen Daten, wie z.B. der Entfernung zum Grün und der Balllage kombinieren

Auf dem Platz drehen wir einfach unsere Runde. Wir müssen unser Spiel nicht unterbrechen, um die Daten aufzunehmen. Die Uhr macht einfach ihr Ding. Uns persönlich ist das sehr wichtig. Auf dem Platz möchten wir uns auf unser Spiel konzentrieren, nicht auch noch nebenher am Handy oder einer Uhr herumfummeln. 

Dass die Uhr turnierzulässig ist, ist ein weiterer Pluspunkt. So fließen nicht nur unsere Privat- und Trainingsrunden in die Statistik ein. Das gibt uns ein umfangreicheres und damit besseres Bild von unserem Spiel. 

3.) Der Preis

Shot Scope liefert uns Statistiken, wie wir sie sonst vielleicht nur von der Tour kennen. Eine solche Technologie wäre noch vor ein paar Jahren extrem teuer (siehe Trackman) oder für Amateure gar nicht erst verfügbar gewesen. 

Shot Scope V2 kostet um die 220€. Verglichen mit dem Wert, den wir dadurch erhalten und der Zeit, die wir sparen, weil wir an den richtigen Aspekten unseres Spiels arbeiten, wirkt dieser Betrag sehr überschaubar. Jeder Driver kostet mittlerweile das Doppelte. Manche Elektro-Trolleys kosten das 10-fache. Beides macht uns nicht unbedingt besser. 

Wer ohnehin in sich und das eigene Spiel investiert, macht hiermit überhaupt nichts falsch. 

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, diesen Beitrag zum jetzigen Zeitpunkt zu veröffentlichen. Einerseits, weil Weihnachten vor der Tür steht und sich die Uhr bestens als Geschenk eignet. Und andererseits, weil Shot Scope die Uhr derzeit für 169€ statt ca. 220€ anbietet.

Dieses Feiertagsangebot ist allerdings zeitlich begrenzt. Klicken Sie hier, um noch mehr über die Uhr zu erfahren oder das Feiertagsangebot anzunehmen. 

Wem wir von der Uhr abraten

Die Uhr lohnt sich. Selbst, wenn Sie nicht jede Runde damit drehen. Sich ab und zu mit dem eigenen Spiel zu beschäftigen ist besser, als nichts.

Wir möchten allerdings nicht so tun, als gäbe es nicht auch Golfer, die eine Runde einfach nur genießen wollen — egal, wohin der Ball fliegt. Zwar gehören die wenigsten BelowPar Leser in diese Kategorie, doch der Vollständigkeit halber wollen wir es gesagt haben: 

Wenn Sie die Natur und die Kameradschaft und weniger der Versuch, besser zu werden, am Golfsport reizen, dann raten wir Ihnen von der Uhr ab. 

Es gibt wenige Sportarten, deren "Spielfeld" so abwechslungsreich und schön ist 

Ein solches Hilfsmittel setzt voraus, dass wir ein bisschen Zeit investieren. Wer nicht bereit ist, nach der Runde einen Blick in die App zu werfen, findet hier nicht, was er sucht. Zwar kann man anmerken, dass die Uhr auch nur als Entfernungsmesser genutzt werden kann, doch wir glauben, dass die wahre Power hier in der Analyse steckt. 

​Ein​​​​​ letztes Wort — Die Risiken und Nebenwirkungen einer Spielanalyse

Dieser letzte Abschnitt ist inspiriert von einem Buch, das wir erst neulich zum wiederholten Male aus dem Regal gezogen haben: Bob Rotellas Putting Out of Your Mind. Rotella spricht zu Beginn des Buches davon, dass wir durch unser Schulsystem darauf konditioniert werden, den Fokus auf unsere Fehler zu legen. 

Wenn Kinder ihre Tests in der Schule zurück erhalten, sind ihre Fehler rot markiert. Die Message, die sie unbewusst so mit auf den Weg bekommen: 

"Schau’ Dir Deine Fehler gut an. Erinnere Dich an sie und sieh zu, dass du diese Fehler in Zukunft nicht mehr machst."

Etwas Ähnliches kann passieren, wenn wir unser Spiel analysieren und beginnen, Statistik zu führen — egal, ob mit oder ohne Uhr. Es ist super einfach, die eigenen Zahlen zu betrachten, dabei all die Aspekte wahrzunehmen, die noch Luft nach oben haben und schließlich zu dem Schluss zu kommen, dass wir doch nicht so gut sind, wie gedacht. Wer nicht aufpasst, lässt sich dadurch runterziehen. Das eigene Selbstvertrauen leidet. 

Das Gegenmittel zu diesem Szenario ist aus unserer Sicht simpel. Rücken Sie Ihre Statistiken zunächst ins richtige Licht! Statistiken, wie sie uns Shot Scope liefert, zeigen uns unsere Schwächen auf. Nicht damit wir auf der Clubterrasse jammern können, dass wir kein guter Putter sind. Sondern, damit wir die Möglichkeit erhalten, nüchtern daran zu arbeiten. Dass wir unser Spiel als das ansehen können, was es ist, uns einen Plan für die kommenden Trainingseinheiten machen und die richtigen Dinge trainieren können. Nicht mehr und nicht weniger.

Statistiken spiegeln Ihre jetzige Leistung wider. Doch das heißt nicht, dass diese so bleiben muss. Jeder kann mit Köpfchen und Einsatz besser werden. Vergessen Sie das nicht, wenn Sie einen Blick auf Ihre Statistiken werfen. 

Hier ist noch einmal der Link zu Shot Scopes Weihnachtsangebot. 

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