golf mental training tips
Mental

Mentaltraining vor der neuen Saison

Mentaltraining wird immer beliebter. Auch unter Amateuren. Das macht durchaus Sinn, denn bei kaum einer anderen Sportart haben wir so viel Zeit zum Denken, wie beim Golf.

Golfer haben alle 3-5 Minuten eine einzige Chance auf Erfolg — und zwischen den Schlägen enorm viel Zeit, um über den letzten oder den kommenden Schlag nachzudenken.

Egal, wie gut Deine Technik ist...egal, wie talentiert Du bist:

Wenn Du zwischen den Schlägen von Nervosität überschüttet wirst und von Selbstzweifeln geplagt über dem nächsten Schlag stehst, dann sieht es langfristig mager für Dein Spiel aus.

Immer mehr Amateure sind sich dessen bewusst. Nicht jeder Schlag in den Bunker ist das Ergebnis einer schlechten Technik. Doch eben die ist deutlich einfacher zu analysieren, als die mentale Seite des Spiels. Oder nicht?

„Ich weiß, dass Mentaltraining Sinn macht. Doch wie fange ich damit an?“ ist eine Frage, die wir so ähnlich, immer wieder in unserer E-Mail Inbox finden.

Unsere Antwort darauf ist relativ simpel:

„Achte auf Deine Selbstgespräche!“

Worte verändern Deine Physiologie.

Stell’ Dir vor, Du schickst in den nächsten 10 Minuten eine WhatsApp Nachricht an jemanden mit den Worten „ist mit Deinem Haus alles ok?“.
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In 9 von 10 Fällen reagiert der Empfänger Deiner Nachricht etwas ängstlich und vielleicht auch etwas verzweifelt: „Warum? Was soll mit meinem Haus sein? Steht ein Fenster offen? Ist jemand eingebrochen?“

Selbe Nachricht, anderer Inhalt: Stell’ Dir vor, Du schickst eine Liebesbotschaft an jemanden, den Du gern hast.

Keine Chance, dass er oder sie Deine Nachricht einfach nur hinnimmt. Deine Worte lösen eine Emotion aus.

Aus diesem Grund liest Du berufliche E-Mails wahrscheinlich mindestens einmal durch bevor Du auf „senden“ klickst. Aus diesem Grund bereitest Du Dich auf wichtige Meetings vor. Und aus diesem Grund beschäftigen große Firmen PR- und Presseteams. Worte wirken.

Auf dem Golfplatz wird das oft vergessen.

Was wir — besonders früher auf Jugendturnieren — alles gehört haben, ist in manchen Fällen schwer zu glauben.

„Dann flieg’ halt in den Bunker, Du Depp“ ist nur einer der milderen Ausdrücke, die uns im Gedächtnis hängen geblieben sind.

Wir selbst sind dabei übrigens keine Ausnahme. Auch wenn wir lautstarke Wutausbrüche grundsätzlich vermieden haben, so sind uns Selbstzweifel alles andere als fremd.

Es hat lange gedauert bis wir selbst in der Lage waren, destruktive Gedanken als solche zu entlarven und negative Abwärtsspiralen zu durchbrechen. Die Worte, die wir uns selbst gegenüber wählen, waren — und sind immer noch — ein großer Teil davon.

Vor diesem Hintergrund wirkt Mentaltraining und mentale Stärke weitaus weniger abstrakt, als zunächst gedacht.

Mentales Golftraining ist eine Entscheidung. Mentale Stärke ist eine Entscheidung.

Ein Spieler, der in wichtigen Situationen glänzt, besitzt keine Superkraft, die einigen vergönnt und anderen verschlossen bleibt.

Er oder sie hat sich entschieden, in wichtigen Situationen an sich zu glauben.

Er oder sie hat beschlossen, sich selbst gegenüber wie ein Teamkollege zu verhalten.

Er oder sie steht über einem Putt und stellt sich vor, wie der Ball ins Loch fällt statt sich selbst mit „mach’-jetzt-bloß-keinen-Dreiputt“-Gedanken zu limitieren. 
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Könnten die meisten Amateure mit einer besseren Technik und mehr Touch im kurzen Spiel bessere Runden spielen? Klar könnten sie das — doch eine neue Technik erlernt sich nicht von heute auf morgen. 

Positive Selbstgespräch gehören zu den einfachsten Wegen zu besserem Golf. Wann hast Du Dir das letzte Mal verbal auf die Schulter geklopft? Wenn wir drei Mal raten dürften, würden wir darauf tippen, dass auch Du Dich viel eher auf Deine schlechten Schläge konzentrierst.

Um besser zu werden, müssen wir logischerweise schauen, wo wir noch Luft nach oben haben. Doch das bedeutet nicht, dass wir gute Schläge ignorieren sollten.

Die positive Psychologie spricht von einem 1:3 Verhältnis für eine optimale Leistung. 3 Teile positive Gedanken, 1 Teil konstruktiver, negativer Gedanken.

„Garantieren mir positive Selbstgespräch, dass ich besser werde?“

Nein.

Und trotzdem ist es der Aufwand wert.

Eine Runde abschenken, über dem Ball stehen und an all die Dinge denken, die schief gehen könnten, sich selbst als Loser oder schlechten Spieler zu bezeichnen — all das ist einfach.

Sich selbst wieder aufzubauen, sich das gewünschte Ergebnis vorzustellen, einen Putt mit den Worten „Du gehst rein“ auf die Reise zu schicken — das ist weitaus weniger einfach. Und dementsprechend tun es auch deutlich weniger.

Wir dachten lange Zeit, dass Mentaltraining viel mit Techniken und Strategien zu tun hat. Wenn wir wollen, dass unsere Leser und Leserinnen mental besser werden, dann müssen wir ihnen Techniken und Strategien zeigen.

Mittlerweile denken wir etwas anders. Denn auch wenn Techniken und Strategien wichtig sind:

Unterm Strich geht es um die Frage, was für ein Spieler Du sein willst. Willst Du jemand sein, der den einfachen Weg geht? Oder willst Du jemand sein, der alles, was in Deiner Macht steht tut, um Deine beste Golfer-Version zu sein? 

Eigne Dir einen wiederholbaren Golfschwung an. Einen Golfschwung, den Du unter Druck abrufen kannst. Einen Golfschwung, den Du verstehst.


Unser neues Trainingsprogramm Swing Easy — der Golfschwung leicht gemacht zeigt Dir, wie Du Deinen Erfolg im langen Spiel enorm erhöhst. Du lernst die wichtigsten technischen Schlüsselpositionen kennen und erfährst, wie Du Deinen Ball cleverer über den Platz bewegst. Trainingsplan und eine Menge effektiver Übungen inklusive.

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Golf Aufschwung
Langes Spiel, Langes Spiel

Der optimale Aufschwung

Der Golfschwung ist eine Bewegungskette. 

Kein Fehler taucht mitten im Schwung aus heiterem Himmel auf.

Kämpfen wir beispielsweise gegen einen ausbaufähigen Abschwung oder ungewollte Flugkurven, so gibt es meist schon zu Beginn des Schwunges etwas, das Tür und Tor für diese Fehler öffnet. 

Egal, welche Position Du glaubst verbessern zu müssen: Wirf zunächst einen Blick auf die Grundlagen: 

  • Sitzt mein Griff? 
  • Bin ich korrekt ausgerichtet? Oder zeigen Schultern, Füße und Schläger in komplett unterschiedliche Richtungen? 
  • Stimmt meine Körperhaltung in der Ansprechposition? 

Nicht nur lassen sich viele ausbaufähige Bewegungsmuster damit bereits deutlich verbessern. Gute Grundlagen sind die Voraussetzung für einen guten Golfschwung. 

Apropos Golfschwung: 

Eine der wichtigsten Positionen im Schwung ist die 9 Uhr-Position. Dabei steht der Schläger hüfthoch und hat somit die erste Hälfte des Aufschwungs hinter sich.

Bewegen wir den Schläger bis dorthin gut nach oben, steigern wir die Chancen, dass auch der Rest des Golfschwungs sitzt, enorm. 

"Achtet darauf, wie ihr den Schläger nach oben bewegt. Denn der Schläger kommt in der Regel so wieder runter, wie ihr ihn hochschwingt." 

Die Anzahl der Trainer, die uns diesen Ratschlag mit auf den Weg gab, ist mittlerweile zweistellig. 

Doch was simpel klingt, ist in der Praxis unheimlich wertvoll. Ein guter Golfschwung lässt sich mit einem Pendel vergleichen, das erst auf- und schließlich wieder abschwingt. Jedes gute, weil wiederholbare Pendel, bewegt sich auf einer Ebene. 

Hat unsere Pendelbewegung allerlei Schlenker im Gepäck, fällt uns ein guter, knackiger Treffmoment nicht nur deutlich schwerer. Die Wiederholbarkeit der Bewegung leidet. 

Die 9 Uhr-Position erlaubt es uns, den Beginn unseres Pendels zu überprüfen und damit sicherzugehen, dass wir es uns von Anfang an nicht schwerer machen, als notwendig. 

Doch wie sieht die optimale 9 Uhr-Position aus? Was muss ich dabei beachten? 

Das und mehr zeigt Dir Freddy im folgenden Video: 

Das Video ist ein Auszug aus unserem neuen Videotrainingsprogramm „Swing Easy — der Golfschwung leicht gemacht“

In Swing Easy bringen wir Dir alle wichtigen Bewegungsabläufe im langen Spiel Schritt für Schritt näher.

Wir zeigen Dir, wie Du Dir einen Schwung aneignest… 

  • den Du verstehst,  
  • den Du konstant wiederholen kannst und 
  • auf den Du Dich auch unter Druck verlassen kannst. 

Du kämpfst seit einiger Zeit mit einer ungewollten Flugkurve? 

Du tendierst in Drucksituationen oft zu unsauberen Ballkontakten? 

Dir fehlen Wege und Möglichkeiten, um Dich selbst zu überprüfen? 

Du hättest gerne mehr Feedback beim Training, um sicherzugehen, dass Dich das, was Du tust auch wirklich besser macht?

Du weißt nicht so richtig, wie Du Deine guten Schläge auf der Range zuverlässig auf den Platz übertragen kannst? 

In „Swing Easy — der Golfschwung leicht gemacht“ findest Du auf all diese Fragen und mehr sofort anwendbare Antworten. 

Du lernst:

  • Wie Flugkurven entstehen, 
  • was ein gutes Training ausmacht, 
  • warum Fehler schon in der Ansprechposition entstehen und wie Du sichergehst, dass Du Dich optimal am Ball positionierst, 
  • Übungen für eine optimale Schulterdrehung kennen, sodass Du mehr Power generieren und längere Bälle schlagen kannst, 
  • warum die 9-Uhr-Position so wichtig ist und wie du Schläger maximal effektiv nach oben schwingst, 
  • warum der Totpunkt keine absolute Position ist,
  • den optimalen Abschwung kennen, 
  • unsere 5 besten Übungen für knackige Ballkontakte,
  • den Unterschied zwischen Schlägen mit dem Driver und Schlägen mit den Eisen,
  • und vieles mehr!

Zudem erhältst Du Checklisten gegen den Slice und den Hook, wertvolle Impulse zum Thema Platzstrategie, sodass Du Deinen Ball maximal effektiv über den Platz bewegen kannst sowie eine Menge effektiver Übungen für die Range. 

Weil wir möchten, dass so viele Golfer als möglich Ihr langes Spiel effektiv verbessern können, ist Swing Easy ab dem 1. Januar 2021 zum Preis einer Trainerstunde erhältlich. 

Klicke hier, um mehr zu erfahren oder Swing Easy direkt zu bestellen

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Mental

CBD beim Golf: Hilft Cannabis Deinem Golfspiel?

CBD Produkte werden auf der Tour immer beliebter. Immer mehr Spieler — darunter Bubba Watson, Charley Hoffman und Scott Piercy — werden von CBD Herstellern gesponsert und sprechen offen über die positiven Wirkungen des Cannabinoids.

Auch Dustin Johnson und Tiger Woods greifen Gerüchten zufolge zu CBD Öl. Phil Mickelson gönnte sich sogar während des Masters 2019 einige Tropfen.


Wann immer sich die Elite eines Feldes zu etwas hingezogen fühlt, lohnt es sich, einmal genauer hinzugucken. Und da wir CBD Öl seit rund einem Jahr selbst nutzen, war es nur eine Frage der Zeit bis wir darüber schreiben. 

Was ist CBD?

Cannabidiol, kurz CBD, wird aus der Hanfplanze gewonnen. CBD ist jedoch im Gegensatz zu seinem etwas bekannteren Verwandten, dem Cannabinoid THC, nicht psychoaktiv. Soll heißen:

CBD macht nicht high und ist dementsprechend auch nicht illegal.

Im Gegenteil: 2018 empfahl die Welt Gesundheits Organisation (WHO), dass CBD weiterhin nicht als Betäubungsmittel geführt wird. CBD gibt es in fast jeder denkbaren Form: Als Öl, Tablette, Salbe und sogar als Badebombe. 

Was das mit dem Golfsport zu tun hat? 

Unter Sportlern ist CBD vor allem wegen dessen entspannender, entzündungshemmender Wirkung beliebt. CBD wird zudem oft bei Angstzuständen eingesetzt und soll den Schlaf verbessern.

PGA Champions Tour Spitzenspieler Scott McCarron nutzt CBD seit 2018 und gehört zu dessen lautesten Verfechtern:

„Ich habe [CBD] rund zwei Wochen getestet […]. Ich messe meinen Schlaf mit einem Belastungs- und Schlaf (Mess-) Gerät namens WHOOP. Zum ersten Mal nach über 2 Jahren, in denen ich WHOOP nutze, war mein Schlaf im grünen Bereich, das ist fantastischer Schlaf.“

McCarron glaubt, dass auch Freizeitspieler, die gegen Nervosität oder Angst kämpfen, von CBD Produkten profitieren (Quelle).

Auch wenn viele der positiven Wirkungen noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen sind: Immer mehr Spieler — gerade auf der Ü50 Tour, wo körperliche Leiden weiter verbreitet sind — sind bekennende CBD Fans.

Niemand Geringeres als Bubba Watson meint, CBD halte seinen Körper schmerzfrei (Quelle).

Die entspannende Wirkung von CBD können wir aus erster Hand bestätigen. Wir sind entspannter auf dem Golfplatz — und werden auch dann, wenn es darauf ankommt, nicht so leicht nervös. In unseren Augen ist das Grund genug, CBD weiterzuempfehlen.

Der Golfsport ist nicht nur koordinativ, sondern auch mental anspruchsvoll. Bei kaum einer anderen Sportart haben wir so viel Zeit zum Denken, wie beim Golf. Wer gegen rasende, destruktive oder nervöse Gedanken kämpft, kann mit Mentaltraining viel bewirken, keine Frage.

Wer gegen rasende, destruktive oder nervöse Gedanken kämpft, kann jedoch zusätzlich zu einem Fläschchen CBD Öl greifen und sich vor der Runde 2,3 Tropfen auf die Zunge träufeln.

Beim Golf gibt es keine magische Wunderpille, die über Nacht alles verändert. Was wir einmal tun, ist bei Weitem nicht so entscheidend, wie die Dinge, die wir regelmäßig tun. Stapeln wir genug erfolgsfördernde Dinge regelmäßig aufeinander, können wir langfristig nur besser werden. Für uns gehört CBD auf diesen Stapel. 

Das Problem mit CBD Produkten 

Doch wo immer ein Trend entsteht, gibt es viele Trittbrettfahrer. Viele dieser Trittbrettfahrer-Firmen stellen Produkte her, auf deren Verpackung zwar CBD drauf steht, in deren Verpackung jedoch kein oder nur kaum CBD drin ist. Hinzu kommt, dass Firmen selbst entscheiden können, ob und wie sie ihre Produkte überprüfen lassen.

Wer CBD für Schlaf, gegen Entzündungen und nervöse Gedanken ausprobieren will, sollte daher auf Produkte zurückgreifen, die von unabhängigen Laboren geprüft wurden.

Eine Firma, die ihre Produkte allesamt vom TÜV prüfen lässt, ist VAAY. VAAY ist eine deutsche Firma mit Sitz in Berlin. Alle VAAY Produkte werden in der EU hergestellt.


Plus: VAAY veröffentlicht die TÜV Analyserwerte ihrer Produkte auf der firmeneigenen Website. 

Unsere CBD Empfehlung: VAAY

VAAY fiel uns zum ersten Mal im Spätsommer diesen Jahres durch eine Plakatwerbung auf. Uns gefiel, was wir sahen: Hergestellt in der EU. Entwickelt von Biologen und Medizinern. Unabhängige Test beim TÜV.  

Das Öl hat den gewohnt positiven Effekt, den wir von anderen, hochwertigen CBD Ölen bereits kennen.

Besonders gefallen hat uns das Sportgel. Menthol und Eucalyptus kühlen nach der Runde, das CBD hilft bei der Regeneration. Weil wir uns bei unserem Test jedoch nicht beeinflussen lassen wollten, haben wir das Gel an ein Familienmitglied mit Hüftarthrose (und regelmäßigen Schmerzen beim Golf) weitergegeben.

Das Ergebnis: Das Sportgel sei „klasse“, die beiden Testrunden über 18 Löcher verliefen schmerzfrei.

Auch wenn wir VAAY all diejenigen, die CBD Produkte künftig ausprobieren möchten, guten Gewissens weiterempfehlen können, so möchten wir nicht so tun, als würden diese ein Schmerzmittel ersetzen oder komplexe physische Beschwerden heilen. CBD ist in unseren Augen eine Unterstützung. Eine, die es sich jedoch zu Testen lohnt.

Dieser Link führt Dich zum VAAY Shop. Bitte beachte, dass wir eine kleine Provision erhalten, wenn Du Dich für eines der vielen VAAY Produkte entscheidest und über diesen Link auf die VAAY Website zugreifst.


Nutzt Du unseren Link, unterstützt Du BelowPar und alle damit verbundenen, kommenden Projekte. 

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Was jeder Golfer über das lange Spiel wissen muss

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Golfprofi
Was Dich zudem besser macht

2 Profitipps für das Training im Herbst und Winter

Kennst Du die My Game Serie, die Tiger Woods zusammen mit GolfTV veröffentlichte?

Tiger nimmt uns darin mit auf seinen Heimatplatz in Jupiter, Florida, erklärt wie er verschiedene Schläge spielt, wie er trainiert und was sich für ihn durch seine Rückenprobleme verändert hat.

Einige der Videos sind zu Marketingzwecken auch auf YouTube. Dort sind wir vor kurzem auf den zweiten Teil der Serie aufmerksam geworden — was bei uns zu der Frage führte, ob wir nicht noch mehr Videos finden, in denen Profis und Proetten über ihr Training sprechen.

Rund 3 Stunden später hatten wir gefühlt alles geguckt, was das Internet zu bieten hat.

2 Dinge sind uns dabei besonders aufgefallen:

#1: Auch Golfprofis orientieren sich nach oben

Wir alle standen schon einmal auf der Range neben jemandem, der den Ball besser traf als wir. Wahrscheinlich hast auch Du Dir in so einer Situation gewünscht, Du könntest ein bisschen mehr so spielen, wie er oder sie neben dir.


Was uns in diesem Moment jedoch nicht in den Sinn kommt ist, dass sie sich ebenfalls „nach oben“ orientiert. Auch ihr Spiel hat Ecken und Kanten, die sie versucht, abzurunden. Und auch sie hat ein Vorbild, das sie bewundert.


Vielleicht eine Proette auf der Ladies PGA Tour.


Vielleicht ein bekanntes Gesicht auf der Herren Tour.


Und wer genau hinschaut, merkt auch hier, dass Profis und Proetten jederzeit besser werden wollen.
Der US Open Champion aus dem Jahre 2010, Graeme McDowell, meinte einmal, dass die Straße zum Erfolg stets im Bau ist. Nicht nur hat er damit vollkommen Recht, er schenkt uns mit diesem Zitat gleichzeitig einen schönen Leitfaden, der uns hilft, über unser eigenes Spiel nachzudenken.


Viele von uns konzentrieren sich auf das nächste Turnier, die nächste Runde, die nächste Herausforderung. Der Schwung soll in erster Linie für das nächste Wochenende sitzen. Was danach kommt, ist erst einmal egal.


Im Gegensatz zu vielen Amateuren, gehen die meisten Profis ihr Training im Herbst und Winter genauso bewusst an, wie zur Hochsaison im Sommer.


Rory McIlroy meinte im Vorfeld des Masters 2019, dass es ihm nicht mehr so sehr um ein einziges Turnier geht, sondern darum, dass er „sein Handwerk“ zunehmend meistert.


Der Punkt ist:


Der Golfsport hat kein Ende. Turniere haben ein Ende. Saisons haben ein Ende. Doch wenn wir nicht vorhaben, unsere Schläger übermorgen auf Ebay zu verschleudern und den Platz nie wieder zu betreten, dann sollten wir unser Spiel — und den Prozess des Besserwerdens — langfristig betrachten.

„Warum kurvt mein Ball? Wo beginnt diese Fehlerkette? Und welche Schritte muss ich durchlaufen, um aus meiner Kurve einen knackigen, geraden Ballflug zu machen?“... 

...statt 

„oh cool, ein Video mit 3 Übungen gegen den Slice. Das probiere ich.“

Ersteres ist etwas aufwendiger, führt jedoch dazu, dass wir dort ansetzen, wo es zählt. Letzteres sorgt dafür, dass wir nach der scheinbar nächstbesten Lösung greifen und einen Fehler mit dem nächsten kompensieren. 

Die Besten der Besten sind bereit, den ersteren der beiden Wege zu gehen. Auch wenn dieser vielleicht nicht sofort sichtbare Ergebnisse mit sich bringt. 

#2: Techniktraining macht nur einen Teil des Trainings bei Golfprofis aus

Rory McIlroy spricht im folgenden Video davon, dass er sich auf der Range mehrere Aufgaben stellt. 

,,Ich spiele ein Ziel an und stelle mir vor, dass es sich dabei um eine Fahne handelt, die hinten rechts im Grün steckt. Ich darf also auf keinen Fall rechts landen.‘‘

Wenn Du auf diese Weise 9 Bälle spielst, hast Du ein super effektives Trainingsspiel. Gib Dir für jeden Ball, der zwischen Fahne und 10m links der Fahne aufkommt, 1 Punkt. Zieh einen Punkt ab, wenn du das Ziel auf der ,,falschen‘‘ Seite verfehlst.

Variiere die imaginäre Situation und damit die Aufgabe, die Du Dir auf der Range stellst, dabei von Schlag zu Schlag.

Manchmal stellst Du Dir vor, die Fahne steckt rechts hinten im Eck. Manchmal steckt die Fahne knapp hinter einem Wasserhindernis. Punkte gibt es nur für einen Ball, der Pin-high oder hinter der Fahne aufkommt. Zu kurz und Du ziehst einen Punkt ab.

Die Möglichkeiten für Trainingsspiele, wie diese, sind nahezu endlos — und dazu super effektiv. Es braucht Zeit bis sich eine neue Bewegung so im Unterbewusstsein festsetzt, dass wir diese auf dem Platz zuverlässig abrufen können.

Doch wer den Platz auf die Range holt, beschleunigt diesen Prozess. Denn auch wenn die Bewegung grundsätzlich dieselbe ist:

Vor jedem Schlag auf dem Platz müssen wir eine Entscheidung treffen. Ziel, Optik und Winkel zum Ziel verändern sich.

Verliere das nicht aus den Augen, wenn Du an Deiner Technik feilst!

Apropos Technik: Sichere Dir unser eBook lang, knackig und präzise — was jeder Golfer über das lange Spiel wissen muss und lerne die wichtigsten Bewegungsabläufe kennen, sodass Du


  • Deinen Ball besser und konstanter treffen, 
  • Flugkurven minimieren und
  • längere Bälle schlagen kannst.   


Das eBook ist für Dich, als BelowPar Leser oder Leserin, gratis. Alles, was Du tun musst, um Dein langes Spiel zu verbessern, ist Dich mit Deiner E-Mail Adresse in das folgenden Feld einzutragen, sodass wir wissen, wo wir das eBook hinschicken dürfen. 

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Was Dich zudem besser macht

Runden unter 90 — die richtige Strategie macht den Unterschied

Wenn es Dir geht, wie uns, dann spielst auch Du deinen Heimatplatz deutlich öfter als andere Plätze. Wer immer den gleichen Platz spielt, rutscht gerne in eine Komfortzone: 

Wir spielen mal besser, mal schlechter, doch so richtig gefordert sind wir nicht. 

Teilweise liegt das daran, dass wir auf unserem Heimatplatz das tun, was wir schon immer getan haben. Wer einen Platz kennt, macht sich in der Regel kaum Gedanken über die eigene Platzstrategie. Das ist ein Fehler. Wie wir einen Platz angehen, welchen Schläger wir wann aus der Tasche ziehen — all das ist wichtig und maßgeblich am Ergebnis beteiligt, das nach 18 Löchern auf der Karte steht. 

Stell' Dir einmal vor, Du spielst HCP 30. Dein Ziel sind regelmäßige Runden unter Hundert. Oder besser: In den Neunzigern. Noch besser: 18 Bogeys. 

18 Bogeys sind gar nicht so schwer, wenn Du den Golfplatz mit Köpfchen angehst und diszipliniert bleibst. 

Um 18 Bogeys zu erzielen, musst Du jedes Par 3 mit 2, jedes Par 4 mit 3 und jedes Par 5 mit 4 Schlägen treffen. Ein Schlag mehr als "in Regulation.“ Wenn Du nun pro Grün 2 Putts machst, hast Du Deine 18 Bogeys. 

In diesem Fall ist es gar nicht notwendig, an jedem Loch den Driver aus der Tasche zu ziehen, immer volles Risiko einzugehen und spektakuläres Golf zu spielen. 

Gar nicht so schwer, wenn man es in kleinere Häppchen herunter bricht, oder? 

Hinzu kommt, dass Du sicherlich auch Mal ein Par 3 mit dem ersten Schlag treffen wirst. Ab und zu fällt auch mal ein Putt aus der Distanz. So sind Deine Ergebnisse schneller in den Achtzigern, als Du zunächst vielleicht geglaubt hättest. 

Alles nur, weil Du Dir vor der Runde ein paar Gedanken zu Deiner Strategie gemacht und Dein Spiel in kleinere Häppchen unterteilt hast. Diese Strategie dient Dir auf der Runde nun als Leitfaden und lenkt Deine Entscheidungen in die richtige Richtung. 

Wir alle haben ein Bild von dem, was wir tun müssen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Doch nicht immer stimmt dieses Bild mit dem, was wir tatsächlich tun müssen, überein. Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um Deine kommende Runde zu planen. Und halte Dich während Deiner Runde an Deinen Spielplan. 

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Trainerstunde
Was Dich zudem besser macht

Das bereichert die Zusammenarbeit mit Deinem Pro

Uns ist aufgefallen, dass gute Spieler und Spielerinnen mit ihrem Trainer diskutieren. Durchschnittliche Spieler und Anfänger machen das nicht. Durchschnittliche Spieler und Anfänger kommen in die Trainerstunde und hoffen auf Antworten. Antworten, deren Hintergründe sie oft nicht ganz verstehen — und das ist schade. 

Unser Spiel lebt von unserem Hintergrundwissen, von unserem Spielverständnis, von unserer Kenntnis verschiedener Zusammenhänge. Auf dem Platz haben wir keinen Trainer an der Seite, der uns sagt, was wir tun sollen. Auf dem Platz sind wir auf uns allein gestellt. Hier sollten wir besser wissen, warum unser Ball tut, was er tut. 

  • Hake nach, wenn Du etwas nicht zu 100% verstanden hast.
  • Lass' Dir Deinen Schwung auf Video zeigen, sodass Du Deinem Gefühl ein Bild zuordnen kannst.
  • Frage, warum eine bestimmte Änderung Sinn macht.
Es gibt keine dummen Fragen. Im Gegenteil. Je besser Dein Verständnis, desto besser die Zusammenarbeit mit Deinem Pro. Desto eher kannst Du Dich auf einem Level mit Deinem Pro unterhalten. 

Aus diesem Grund sind die meisten anderen Artikel auf BelowPar.de tendenziell etwas länger, als andere Artikel, die man im Netz findet. Hintergründe und Zusammenhänge sind wichtig.

Es würde sich für uns falsch anfühlen, Dir einfach nur einen Tipp vor die Füße zu werfen und Dich damit auf den Platz zu schicken. Wir möchten Dir gleichzeitig erklären, warum wir diesen Tipp geben. Wir möchten die Geschichte dahinter erzählen und Dir die Chance geben, selbst entscheiden zu können, ob unsere Erklärungen Sinn machen. 

Nutze dieses Prinzip, wenn Du im Netz etwas liest oder Deine nächste Trainerstunde nimmst. Wir möchten alle keinen „schönen“ oder „richtigen“ Schwung. Wir möchten einen, den wir verstehen und dem wir vertrauen! 

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Clubmeisterschaften
Was Dich zudem besser macht

Clubmeisterschaften 2020 — so machst Du das Beste aus Deiner Vorbereitung:

Die Clubmeisterschaften stehen vor der Tür. Zwar finden diese durch die momentanen Umstände nicht in jedem Club statt, doch für all diejenigen, die zwischen dem 4. und dem 6. September jagt auf den Pokal machen: Hier sind unsere 3 besten Tipps für ein erfolgreiches Turnier. 

Wirf einen Blick auf die folgende Grafik:

Clubmeisterschaften

Der Weg zum Traumhandicap ist zwar nur selten linear, führt allerdings immer über die oben gelisteten Punkte. 

Wer ein HCP spielen will, dass er sich heute noch gar nicht vorstellen kann, sollte sich früher oder später...

  • mit Fragen, wie "was mache ich in Drucksituationen?" oder "wie blende ich den nervigen Flightpartner aus?" auseinander setzen,
  • nicht mehr von "Schwungtipps" ablenken lassen, sondern gezielt qualitative Übungen herauspicken und sich
  • mit objektiven Analysemethoden beschäftigen, die über eindimensionale Restaurantterassen-Gespräche à la "heute war mein Putten nichts" hinaus gehen.

"Danke Jungs, aber die Clubmeisterschaften sind am Wochenende! Ich habe nur noch ein paar Tage Zeit fürs Training, die ich gerne sinnvoll nutzen möchte. Danach können wir uns um meine Rundenanalysen kümmern."

Wir dachten, dass Du etwas ähnliches sagen würdest, weshalb wir uns in den folgenden Zeilen vor allem folgender Frage widmen möchten:

Was mache ich, wenn die Zeit knapp ist, beziehungsweise wie nutze ich meine Zeit kurz vor einem Turnier am sinnvollsten?

Was wir im folgenden beschreiben, sind mehrere Strategien, die uns persönlich sehr geholfen haben. Keine der im folgenden aufgeführten Strategien ist in Stein gemeißelt oder sollte als die einzig wahre Lösung verstanden werden.

Ziel dieses Artikels ist es, Dir ein paar Ideen für die letzten Vorbereitungstage zu geben, sodass Du am Freitag oder Samstag mit einem guten Gefühl und noch wichtiger: mit Selbstvertrauen aufteen kannst.

Tipps für die Clubmeisterschaften #1: AGAPS — der mentale Unterschied

Wir finden: Auch kurz vor einem Turnier macht es Sinn, drei, vier, fünf Deiner letzten AGAPS-Analysen zur Hand zu nehmen und noch einmal die Bereiche zu trainieren, die für Dich mental den größten Unterschied machen. In der turnierfreien Zeit würden wir Dir an dieser Stelle dazu raten, den Bereich mit dem größten Potential zu trainieren.

Kurz vor einem wichtigen Event geht es uns allerdings primär darum, dass unser Kopf am richtigen Platz ist. Hast Du schon einmal eine gute Runde gespielt, bei der Du mit hängendem Kopf über den Platz geschlürft bist? Wir auch nicht.

Genau das meinen wir mit den Kopf am richtigen Platz haben. Beim Golf — vor allem unmittelbar vor und während einer Turnierrunde — geht es um Vertrauen. Wenn Dir das Vertrauen in einem bestimmten Bereich des Spiels noch fehlt und Du der Meinung bist, dass Dir eine weitere Trainingseinheit in diesem Bereich gut tun würde, dann trainiere diesen Bereich.

Es macht wenig Sinn, 4 Stunden im Bunker zu verbringen — weil unsere Rundenanalysen andeuten, dass unsere Sand-Save-Quote deutlich besser sein könnte — wenn wir währenddessen ständig an unsere Schwäche mit dem Driver denken.

Das bedeutet nicht, dass wir den Bereich mit dem größten Potential ignorieren sollten. Doch wenn es einen Bereich in unserem Spiel gibt, der uns — wie ein nerviger Juckreiz — nicht aus dem Kopf geht, dann sollten wir uns diesem wahrscheinlich widmen.

Infobox: So geht eine AGAPS Rundenanalyse

AGAPS steht für Abschlag, Grün in Regulation, Annäherung, Putts und Score. Eine AGAPS-Analyse ist eine sehr wertvolle Methode, die Stärken und Schwächen gezielt ausfindig macht.

Um eine AGAPS durchzuführen, schnappst Du Dir eine Scorekarte aus dem Sekretariat und trägst die Buchstaben A, G, A, P, S in dieser Reihenfolge in die oberen Kästchen der Scorekarte ein. Ein einfaches Blatt Papier eignet sich selbstverständlich genauso gut. Gehe entweder nach oder während der Runde die einzelnen Löcher der Reihe nach durch.

  • A: Unter dem Kästchen A trägst Du ein, ob Du das Fairway am jeweiligen Loch getroffen hast. Markiere einen Treffer mit einem Haken oder streiche das Kästchen beim Verfehlen des Fairways durch. Bedenke dabei, dass Fairwaytreffer nur bei Par 4 und Par 5 Löchern zutreffen.
  • G: Unter dem Kästchen mit dem Buchstaben G trägst Du ein, ob Du das Grün in Regulation erreicht hast. In Regulation, das bedeutet, dass an einem Par 3 der erste, an einem Par 4 der zweite und an einem Par 5 der dritte Schlag auf dem Grün landet. Wer das Grün nicht trifft und etwas genauer sein möchte, markiert mit einem Pfeil, wo der Ball das Grün verfehlt hat. So lassen sich eventuelle Muster später leichter Identifizieren.
  • A: Das zweite A steht für Annäherung. Hier trägst Du nur etwas ein, wenn Du das Grün in Regulation verfehlt hast. Ein einfaches C, wenn Du mit einem Chip angenähert hast, ein P bei einem Pitch, ein B bei einem Bunkerschlag, oder ein L für einen Lob sind hier empfehlenswert. Dadurch weißt Du bei der späteren Auswertung exakt, mit welcher Art von Annäherung Du das Par noch retten konntest und mit welcher nicht.
  • P & S: Unter dem Buchstaben P trägst Du die Anzahl Deiner Putts am jeweiligen Loch ein und zu guter Letzt notierst Du Deinen Score unter dem Buchstaben S.

Die Analyse: Die Anzahl getroffener Grüns und Fairways gibt Dir Aufschluss über Deine Genauigkeit mit den Hölzern und den Eisen. Wer es etwas genauer möchte, tauscht das X, welches das Verfehlen des Fairways oder Grüns markiert, gegen einen Pfeil, der angibt, wo Du das Grün verfehlt hast.

Ergibt sich ein Muster, so kannst Du dieses mit dem Trainer besprechen und eine Lösung erarbeiten. Wer zudem weiß, dass er nur 8 von 14 Fairways trifft, tut gut daran, wenn er Schläge aus dem Semirough regelmäßig in das eigene Training auf der Range einbaut.

Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Annäherungsschläge. Mit einer AGAPS-Analyse stellst Du problemlos fest, welche Art der Annäherung Dir liegt und mit welcher Du noch zu kämpfen hast. Trägst Du in das entsprechende Kästchen auch die Entfernung der Annäherung ein, so hast Du die Chance, im Training an den Distanzen zu feilen, die das größte Potential für Verbesserungen haben.

Ein Tipp zur Auswertung der Putts: Die Gesamtanzahl der Putts per se sagt nichts über die Leistung beim Putten aus, da die Anzahl getroffener Grüns meist von Runde zu Runde variiert. Einen besseren Wert erhältst Du, wenn Du Deine durchschnittliche Anzahl Putts pro getroffenem Grün ermittelst.

Addiere dazu alle Putts auf den Grüns, die Du in Regulation erreicht hast und teile das Ergebnis durch die Anzahl der Grüntreffer. Jedes getroffene Grün birgt in der Theorie die Chance auf ein Birdie. Der ermittelte Wert gibt Dir Aufschluss darüber, ob Du diese Chancen nutzt oder nicht und wie oft Du dabei sogar Drei-Putt gefährdet bist.

Tipps für die Clubmeisterschaften #2: In die Länge ziehen

Nicht unbedingt Deine Trainingszeit, dafür allerdings Deine Putts. Wir waren vor ein paar Jahren der Meinung, dass Distanzputts vor den Clubmeisterschaften überbewertet werden.

Die Grüns werden eh noch gemäht und gewalzt, dachten wir...und lagen damit mehr als falsch. Auch wenn die Grüns am Samstag morgen gemäht und gewalzt werden und damit sehr wahrscheinlich schneller sind, als noch am Donnerstag Nachmittag, ist es keine gute Idee, im Training auf lange Putts zu verzichten.

Wir haben das Turnier mit einem Dreiputt begonnen.

Es gibt nicht allzu viele Möglichkeiten, einen Dreiputt zu machen. Hin und wieder verschieben wir einen kurzen Putt, doch in den seltensten Fällen, in denen wir 3 oder mehr Schläge auf der kurzgemähten Fläche benötigen, sind unsere Distanzputts auf Tour-Niveau.

Putten ist Gefühlssache und nirgends kommt unser Gefühl so zum Vorschein, wie bei einem langen Putt. Der Selbstvertrauens-Schub, den wir erhalten, wenn wir einen 15m Putt einige Zentimeter am Loch ablegen, überträgt sich meist auch auf die anderen Bereiche unseres Spiels.

Wer weiß, dass seine Distanzputts sitzen, muss zudem nicht jede Fahne attackieren, kann die Runde so etwas gelassener angehen und unnötiges Risiko aus dem Spiel nehmen.

Auch wenn Du Dein Tempo am Freitag oder Samstag morgen eventuell etwas anpassen musst: Schnapp' Dir heute noch Deinen Putter und putte quer übers Übungsgrün.

Du brauchst noch etwas Inspiration für Dein Distanzputt-Training? Dann Wirf einen Blick auf folgende Infobox:

3 Puttübungen für eine bessere Distanzkontrolle und mehr Touch auf den Grüns

Übung #1: Der blinde Peter 

Der „blinde Peter“ ist eine Puttübung, die zu unseren Kaderzeiten häufig auf dem Programm stand.

So geht’s:

  • Du suchst Dir ein Loch Deiner Wahl
  • Du spielst jeweils 5 Bälle aus 5m, 8m, 10m, 12m und 15m mit folgender Besonderheit:

Bei jedem Putt schließt Du Deine Augen. Schätze, bevor Du die Augen öffnest, wo Dein jeweiliger Putt zur Ruhe kam und sei bei Deiner Schätzung so präzise als möglich. Nur „lang“ oder „kurz“ reicht nicht aus.

„50cm rechts vom Loch und 90cm lang“

...klingt da schon besser. Ziel dieser Übung ist es nicht, Bälle einzulochen, sondern den Endpunkt des Balles so genau als möglich einzuschätzen. So entwickelst Du Gefühl und Intuition.

Außerdem: Wer die Augen schließt und die Kontrolle an den Körper vollständig „abgibt“, wird spätestens beim 5. gut getroffenen Ball feststellen, dass ein „bewusstes Eingreifen“ gar nicht notwendig ist. Dem Körper blind zu vertrauen kann in Sachen Selbstbewusstsein manchmal Wunder wirken.

Übung #2: Leiterputts

Stecke mit einigen Tees einen Kreis mit einem 1m Radius um ein Loch Deiner Wahl. Das ist Dein Zielkreis, den Du bei dieser Übung treffen möchtest. Stecke nun 6m vom Loch entfernt, 8m, 10m, 12m, und 14m vom Loch entfernt, ein Tee ins Grün. Von dort puttest Du zum Zielkreis. Nimm Dir 3 Bälle zur Hand und beginne mit den 6m Putts. Putte Sie alle 3 Bälle. 

Nun kommt Deine Kreativität ins Spiel. Je nach Spielstärke und gewünschter Herausforderung kannst Du die Übung nun variieren. Unsere Lieblingsvariante geht wie folgt:

Wir spielen alle 3 Bälle.

Liegen alle Bälle danach im Zielkreis, gehen wir ein Tee nach hinten und wiederholen den Prozess, bis wir auch beim letzten Tee alle 3 Bälle in den Zielkreis geputtet haben. Um das Ganze allerdings ein bisschen anspruchsvoller zu gestalten, haben wir folgende „Strafen“ eingebaut:

Finden nur 2 Bälle den Weg in den Zielkreis, bleiben wir an der jetzigen Stelle stehen und haben beim nächsten Versuch wieder die Chance, weiterzukommen.

Findet nur einer von 3 Bällen den Weg in den Zielkreis, so müssen wir zurück an das vorherige Tee.

Landet kein Ball im Zielkreis, gehen wir zurück an das erste Tee und die Übung startet von Neuem.

Das ist bei den ersten beiden Tees kein Problem, doch Du kannst Dir wahrscheinlich vorstellen, dass auf diese Art und Weise ein bisschen Druck aufkommt, wenn Du Dich in Richtung der letzten Tees bewegst. Druck im Training einzubauen ist durchaus sinnvoll, denn auf dem Golfplatz und gerade im Turnier kann Druck ein häufiger Begleiter sein.

Selbstverständlich kannst Du die Übung auch abändern, denn die eben beschriebene Version kann zeitaufwändig und damit nicht Jedermanns Sache sein. Je nach verfügbarer Zeit und Spielstärke kannst Du entweder den Zielkreis vergrößern, weniger (oder mehr) Tees verwenden oder den Abstand der Tees vom Loch verringern (oder vergrößern).

Außerdem kannst Du festlegen, dass nur 2 von 3 Bällen den Weg in den Zielkreis finden müssen, um ein Tee weiter zu kommen. Ein Timer kann ebenso das Ende der Übung festlegen, wie die Bewältigung aller Tees.

Deiner Kreativität sind bei Golfübungen prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass das Ziel der Übung realistisch ist, Dich jedoch trotzdem fordert.

Übung #3: Spielerische Anwendung

Für diese Übung benötigst Du nur einen Ball. Du spielst einen 9 oder 18 Loch Par 2 Kurs. Par 2 deshalb, weil es das Ziel ist, mit 2 Putts im Loch zu landen. 

2 Putts pro Loch entspricht einem Par, 3 Putts einem Bogey und 1 Putt einem Birdie.

Wähle hierfür mehrere Löcher auf dem Puttinggrün und lege vorher fest, dass der jeweils erste Putt nicht unter einer bestimmten Distanz sein darf. Spiele auf diese Weise entweder 9 oder 18 Loch. 

Um auch hier wieder ein bisschen Druck in die Sache zu bringen, kannst Du festlegen, dass die Übung nur dann abgeschlossen ist, wenn Du nach 9, beziehungsweise 18 Loch einen Score von Even Par hast.

Je weiter entfernt vom Loch Du Deinen jeweils ersten Putt spielst, desto anspruchsvoller wird die Aufgabe. Auch hier macht es Sinn, zu experimentieren. Das ist übrigens eine tolle Übung für 2 Personen.

Spiele eine Runde mit einem Partner und schau', wer am Ende die wenigsten Putts macht. Mach' daraus ein kleines Match und spiele um einen Ball, ein Bier oder das Recht, bei Gewinn vom anderen die Schläger geputzt zu bekommen.

Tipps für die Clubmeisterschaften #3: Der spielerische Unterschied

Unter #1 haben wir von den Aspekten des Spiels gesprochen, die für Dich — vor allem aus mentaler Sicht — einen Unterschied machen. Es gibt allerdings auch Situationen und Schläge, die einen enormen spielerischen Unterschied machen.

Für uns persönlich sind das meistens die Par 5 Löcher. Ein Birdie an einem Par 5 ist aus theoretischer Sicht deutlich einfacher, als ein Birdie an einem Par 3 oder 4.

Anders als bei einem Par 3 oder 4, können wir das Grün der meisten Par 5's mit zwei Schlägen und damit nicht nur in, sondern gleichzeitig unter Regulation erreichen.

Da wir nur an einem Par 5 eine Chance auf ein Zwei-Putt Birdie haben, schenken wir diesen Löchern besondere Aufmerksamkeit — vorausgesetzt wir können den Platz vor dem Turnier mehr als nur einmal spielen. Da das bei den Clubmeisterschaften definitiv der Fall ist, können wir auch Dir diesen Ansatz nur empfehlen.

Was für uns die Par 5 Löcher sind, sind für Dich eventuell die kurzen Par 4 Löcher, auf denen Du mit Deinen Wedges glänzen kannst.

Finde die Bahnen, auf denen Du Deine Stärken ausspielen kannst und schlage mehrere Bälle aus den entsprechenden Schlüsselpositionen. Um das zu verdeutlichen, möchten wir noch einmal zu unseren Par 5's zurückkehren:

Wir spielen die meisten Bahnen rückwärts, wenn auch nur gedanklich.

Das ist einer der 7 Wege zur Effektivität, den Stephen R. Covey in seinem gleichnamigen Buch beschreibt. Zwar hat Coveys Buch per se nichts mit dem Golfspielen am Hut, doch die Prinzipien lassen sich problemlos übertragen. Das findet übrigens auch Ernie Els, der sich seinen Spitznamen Big Easy nicht nur aufgrund seines rhythmischen Schwungs verdient hat.

Els ist dafür bekannt, ein Loch umzudrehen, wenn er seine Strategie plant:

  • Von wo möchte ich putten, um den einfachsten Putt zu haben?
  • Von wo möchte ich dazu annähern — welchen Winkel, bzw. welche Distanz möchte ich zur Fahne haben? Was ist meine Lieblings-Annäherung?
  • Wie komme ich dort hin, beziehungsweise welchen Schläger muss ich am Abschlag dazu aus der Tasche ziehen?
  • Macht dieser Schläger Sinn oder ist ein anderer mit weniger Risiko verbunden?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich diese Taktik umsetze?

Die Mini-Version dieses Gedankenganges sieht für uns und unsere Par 5 Löcher wie folgt aus:

Die Fahne steckt rechts, also möchten wir mit dem ersten Schlag auf der linken Fairwayseite liegen. Dadurch haben wir mit dem zweiten Schlag einen guten Winkel ins Grün und liegen auch dann nicht allzu weit von der Fahne weg, wenn wir "nur" die Mitte des Grüns anspielen.

In unserer Vorbereitung schlagen wir deshalb mehrere Bälle ab und versuchen sowohl die linke, als auch die rechte Fairwayseite zu treffen (für den Fall, dass die Fahne — anders als in unserem Beispiel — nicht rechts, sondern links steckt). 

Zudem schlagen wir mehrere Bälle ins Grün, denn je öfter wir einer Situation begegnen, desto vertrauter kommt uns diese vor und Vertrauen ist für uns nach wie vor der Schlüssel zu einer guten Runde.

Zurück zu Dir und wie Du dieses Prinzip anwenden kannst:

Was kannst Du gut? Werde Dir darüber noch einmal glasklar. Denke an die Bahnen, auf denen Du Deine Stärken ausspielen und scoren kannst. Frag' Dich, was Du dazu tun musst. Wo Du Deinen Abschlag platzieren musst. Mit welchem Schläger Du annähern willst und aus welcher Distanz.

Feintune Dein Gefühl noch einmal für diese bestimmten Schlüsselsituationen, indem Du an den jeweiligen Bahnen mehr Bälle spielst, als sonst.

Bonus-Tipp für die Clubmeisterschaften

Unser Bonustipp für die Clubmeisterschaften ist.....Trommelwirbel bitte.....

Hab' Spaß!

Nervosität am ersten (oder letzten) Abschlag ist völlig normal und nichts, was Dich aus der Bahn werfen sollte. Interpretiere Deine Nervosität als das, was es für Dich sehr wahrscheinlich ist: Vorfreude!

Wir wünschen Dir viel Spaß und Erfolg!

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Skins Game
Was Dich zudem besser macht

Wie funktioniert Skins Game?

Rickie Fowler, Matthew Wolf, Dustin Johnson und Rory McIlroy teeten am 17.05.2020 im Seminole Golf Club in Florida auf, um Geld für gemeinnützige Zwecke zu sammeln. Über 3 Millionen Dollar kamen dabei zusammen

Das Format: Skins Game.

Beim Skins Game hat jedes Loch einen zuvor festgelegten Wert. Wer den niedrigsten Score an einem Loch erzielt, sichert sich den damit zusammenhängenden Geldbetrag. Teilen sich zwei oder mehr Spieler ein Loch, wird der Geldbetrag auf das nächste Loch übertragen.  

Angenommen jedes Loch ist 1€ wert. Spieler A gewinnt Loch 1 und erhält den Euro. Spieler A und B teilen sich Loch Nummer 2, so ist Loch Nummer 3 nicht mehr nur 1€, sondern 2€ wert. Wer das Loch gewinnt, erhält den doppelten Betrag.

Wird auch Loch Nummer 3 geteilt, so überträgt sich der Wert beider Löcher auf Loch Nummer 4. Dieser Prozess wiederholt sich bis ein Loch schließlich gewonnen wird.

Professionelle Skins Games fanden 1983 zum ersten Mal ihren Weg in den TV. Damals setzte sich Gary Player gegen Tom Watson, Jack Nicklaus und Arnold Palmer durch.

Nachdem im Laufe der Jahre jedoch unter anderem Tiger Woods seine Teilnahme am Event zurückzog, verloren viele Zuschauer das Interesse. Die Einschaltquoten sanken, das Skins Game Event wurde 2008 zum letzten Mal ausgetragen.

Warum wir Ihnen hiervon erzählen?

Weil Skins Game nicht nur eine Menge Spaß macht, sondern auch den Turnierdruck simuliert, auf den viele von uns in der Saison 2020 durch die Coronavirus-Maßnahmen verzichten müssen.

Anders als bei einem herkömmlichen Matchplay, gibt es beim Skins Game keine geteilten Löcher. Je mehr Löcher sich zwei Spieler in Folge teilen, desto höher der Betrag, der sich am nächsten Loch gewinnen lässt. Auch wenn sich eine Gruppe nur auf einen kleinen Betrag pro Loch einigt, so sorgt der Einsatz für Abwechslung und Committment. Das hat einen netten langfristigen Nebeneffekt:

Wer auch im Training um etwas spielt, ist mit Turniersituationen vertraut und wird dort weniger oft von 
Nervosität oder Zweifeln überrascht. 

Alternative Skins Game Regeln

Idealerweise spielen bei einer Runde Skins zwei (oder mehr) ähnliche Handicaps gegeneinander. Um Handicap Unterschiede auszugleichen, spricht jedoch nichts gegen das Bilden von Zweierteams. Beide Teams treten nun im Best Ball Format (der beste Score pro Team gewinnt) gegeneinander an oder — um es so fair als möglich zu machen — im Format des klassischen Vierers. Hierbei spielen beide Spieler pro Team abwechselnd mit einem Ball.

Wer nur zu zweit unterwegs ist, kann den HCP Unterschied ausgleichen, indem das höhere der beiden HCPs an den 3 schwersten Löchern jeweils einen Schlag „vor“ bekommt. Soll heißen: An diesen Löchern zählt ein Doppelbogey, wie ein Bogey, ein Bogey wie ein Par und ein Par, wie ein Birdie.

Mehr Alternative Spielformen finden Sie auch in diesem Artikel. Und wo wir schon beim Thema sind:

Mehrere alternative Wege, um besser zu werden finden Sie in unserem Webinar „How to Break 90 — so spielen Sie regelmäßige Runden unter 90 Schlägen“.

In dieser rund 45 minütigen Präsentation zeigen wir Ihnen drei Wege, die Sie unbedingt kennen sollten, wenn Sie Runden in den mittleren und tiefen Achtzigern spielen wollen. Klicken Sie hier, um sich anzumelden oder mehr zu erfahren. 

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Besser Golf spielen
Golfblog, Was Dich zudem besser macht

Besser Golf spielen: 3 Ressourcen für den Wiederanfang der Saison

Die Golfsaison nimmt langsam aber sicher wieder Fahrt auf.

Aus diesem Grund möchten wir unsere drei bis dato beliebtesten Artikel in diesem Beitrag noch einmal zusammen fassen. BelowPar umfasst mittlerweile weit über 300 Artikel. Die Mehrheit davon steckt in unserer Academy.

Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Einstieg in unser Material sind oder einfach nur auf der Suche nach drei lesenswerten Artikel für den Neuanfang der Saison sind, dann sind Sie hier am richtigen Ort!

Die folgenden Artikel sind von lang nach kurz sortiert. Soll heißen: Wir beginnen mit dem dicksten Schläger im Bag und arbeiten uns über den Driver und die Eisen bis zum Grün. 

3 Geheimnisse für lange und präzise Drives

Jedes Loch beginnt mit einem Schlag vom Tee. Auch wenn es nicht immer Sinn macht, ein Loch mit dem Driver zu eröffnen, so hilft es enorm, die Option dazu zu haben.

Das setzt jedoch voraus, dass wir wissen, was wir mit dem Driver tun müssen und wie sich die Technik mit dem Driver von der Technik mit dem Holz 3 oder einem Eisen unterscheidet.

In diesem Artikel und dem dazugehörigen Video gehen wir diesen Unterschieden auf den Grund und zeigen Ihnen die drei wichtigsten Aspekte, die wir mit dem Driver beachten sollten. 

Grundlagen für einen konstanten Golfschwung

Landet unser Drive auf der Bahn, so sind wir meistens mit einem Schlag ins Grün konfrontiert. Oft kommt dabei ein Eisen zum Einsatz. Was Sie dabei beachten sollten, das und mehr beleuchten wir in diesem Artikel.

Übrigens: Nur weil der Golfschwung einen recht komplexen Eindruck macht, heißt das nicht, dass wir bei Abweichungen auch eine komplexe Lösung benötigen.

Angenommen Ihr Treffmoment leidet. Sie wünschen sich knackigere Ballkontakte und einen geraderen Ballflug. Die Chancen sind sehr gering, dass ihr „Fehler“ erst im Treffmoment auftaucht. Der Golfschwung ist eine Bewegungskette. Wie wir diese Kette in Gang setzen, wirkt sich auf alle weiteren Aspekte des Schwungs aus.

Wer mit unsauberen Treffmomenten oder ungewollten Flugkurven zu kämpfen hat, sollte in 9 von 10 Fällen einen Blick auf die Grundlagen werfen.

  • Wie greife ich den Schläger? 
  • Bin ich korrekt ausgerichtet? (Wer nicht korrekt ausgerichtet ist, kompensiert gerne während der Bewegung, um den Ball trotzdem noch Richtung Ziel fliegen zu lassen)
  • Erlaubt mir meine Körperhaltung eine saubere Schulterdrehung? 

Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel „Sie möchten einen konstanten Golfschwung? Vermeiden Sie diese grundlegenden Fehler“. Darin werfen wir einen Blick auf den Anfang der Bewegungskette und zeigen Ihnen, warum die Grundlagen so wichtig sind. Gleichzeitig lernen Sie, wie sie sich selbst überprüfen können.

Die 3 gängigsten Strategie-Fehler

Okay — der Driver sitzt, die Eisen sitzen… was „übrig bleibt“ sind Schläge auf und neben dem Grün. An dieser Stelle können wir Ihnen diesen Gastartikel für Golf TIME ans Herz legen. Hier nehmen wir Sie hinter die Kulissen einer Big Data Analyse und zeigen Ihnen die drei gängigsten Strategie-Fehler — nach HCP-Klasse sortiert.

Besonders interessant dabei finden wir die Unterschiede in Bezug auf den Einsatz der Wedges. Spieler und Spielerinnen mit gutem kurzen Spiel unterscheiden sich nicht nur durch eine solide Technik von Spielern mit ausbaufähigem kurzen Spiel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wenn Ihnen die Artikel gefallen, dann nehmen Sie sich doch 30 Sekunden Zeit und erzählen Sie jemandem davon. Eine Empfehlung ist das höchstmögliche Kompliment, das Sie uns machen können. 

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Kurzes Spiel

Diese Kurzspiel Statistik sollten Sie kennen

Das kurze Spiel ist nicht nur extrem wichtig für niedrige Scores. Das kurze Spiel gehört gleichzeitig zu den Bereichen, die wir auch in Zeiten von Corona üben können. Wer ausreichend Platz im Garten hat und bereit ist, den Rasen etwas in Mitleidenschaft zu ziehen, kann die jetzige Zeit nutzen, um am eigenen Spiel mit den Wedges zu feilen.

Um den Einsatz der Wedges dreht sich auch dieser Beitrag inklusive dem folgenden Video. 

Das Video ist ein Auszug aus einer rund 40-minütigen Präsentation, in der wir der Frage „wie spiele ich Runden unter 80 Schlägen?“ auf den Grund gehen. 

Die volle Präsentation erschien — zusammen mit dutzenden anderen Inhalten rund um das Thema besser werden — in unserer BelowPar Academy. Mehr Infos dazu finden Sie hier

Diese Kurzspiel Statistik sollten Sie kennen

Die Firma Shot Scope stellt eine GPS Uhr her, die uns nicht nur verschiedene Entfernungen zum Grün und zu allerlei Hindernissen anzeigt. Shot Scope zeichnet unser Spiel gleichzeitig auf. Und weil Shot Scope nicht erst seit gestern existiert, hat die Uhr bereits einige Runden miterlebt.

Shot Scope veröffentlicht die daraus entstehenden Statistiken regelmäßig auf der eigenen Webseite — übersichtlich und nach Handicap sortiert. Womit wir beim Thema dieses Beitrags wären: 

Ein gutes kurzes Spiel bedeutet nicht nur, dass wir unseren Ball sauber treffen, den Spin kontrollieren und den Ball letztendlich nah am Loch ablegen. Ein gutes kurzes Spiel bedeutet auch, dass wir zunächst einen Schritt zurücktreten und uns überlegen, was dazu notwendig ist. 

Wie oft stellen Sie Ihr Bag am einen Ende des Grüns ab, um dann mit nur einem Schläger zur anderen Seite des Grüns zu laufen und Ihren Ball zu spielen? 

Die Zahlen belegen: 

Gute Spieler — beziehungsweise Spieler mit einem guten kurzen Spiel — passen ihre Schlägerwahl der jeweiligen Situation an und nutzen alle Wedges, inklusive den niedrigen Eisen und dem Putter, um die kommende Aufgabe möglichst effektiv zu bewerkstelligen. 

Und das obwohl sie dank ihrer Erfahrung und ihrem Spielverständnis durchaus in der Lage wären, den Spieß umzudrehen und den Schläger der jeweiligen Situation anzupassen. 

Spieler mit ausbaufähigem kurzen Spiel tun das Gegenteil. Spieler mit ausbaufähigem kurzen Spiel tendieren häufig zu ein und demselben Schläger. Oft einem Schläger mit viel Loft, wobei der Ball weit fliegen und wenig rollen muss. Wer den Ball hiermit nur einen Tick dünn oder fett trifft, ist schnell in Schwierigkeiten. 

Daher unser Appell an Sie:

Machen Sie es sich am Ball möglichst einfach. Bietet uns eine Situation viel Grün, um den Ball rollen zu lassen, spricht nichts gegen einen Chip mit dem Eisen 9 oder 8. Achten Sie deshalb schon im Training auf Abwechslung. So fällt es Ihnen später deutlich leichter, Ihre Schlägerwahl der jeweiligen Situation anzupassen. 

Mehr über Shot Scopes GPS Uhr inklusive einem ausführlichen Erfahrungsbericht finden Sie hinter diesem Link

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